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Das Sterben geht weiter
Ukraine: Sommeroffensive der russischen Armee

Eine Kolumne von Sebastian Fiebiger

Das Sterben in der Ukraine hat wieder begonnen. Russlands massiver Truppeneinsatz trifft auf eine weiterhin schwache ukrainische Armee.

Wie weit geht Putin?

Wie weit geht Putin? (Foto: ID1974 | Shutterstock)

Die Sommeroffensive der russischen Armee hat begonnen. Jetzt ist es leider nur noch eine Frage der russischen Ambitionen, wo der Krieg enden wird. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr zum Kotzen ich das finde.

Schnelle Sanktionen!

Inzwischen verbietet sich imho auch jede Rücksichtnahme des Westens gegenüber der russischen Bevölkerung, was die Verschärfung von Sanktionen angeht. Gerade bei der Einschränkung des Zahlungs- und Reiseverkehrs, sind noch einige Maßnahmen denkbar, die sehr kurzfristige Wirkung erzielen.

Die inner-russische Opposition wartet auf solche Signale! Hat sie doch mit ihren Aktionen rund um die Ermordung des Oppositionellen Boris Nemzow gezeigt, dass sie durchaus schlagkräftig ist und deutlich mehr Menschen auf die Straße bekommt als Putin mit vom Kreml bezahlten „Berufsdemonstranten“.

trauerzug Boris Nemtsov

Trauermarsch zu Ehren des ermordeten, russischen Oppositionellen Boris Nemtsov (Foto: olegkozyrev | Bigstock)

Der Krieg muss teurer werden

Es bleibt das wahr, was führende europäische Politiker schon im vergangenen Jahr gesagt haben: der Krieg gegen Russland ist militärisch nicht zu gewinnen. Man kann ihn für Putin nur so teuer machen, dass er – seinem Pragmatismus folgend – unattraktiv wird. Das macht aber nur dann Sinn, wenn man bereit ist, umfassende Unterstützung für den politischen und wirtschaftlichen Neuaufbau der Ukraine nach dem Krieg zu leisten.


Redaktion


Was denkst Du über die Lage in der Ukraine? Wird der militärische Konflikt jetzt wieder eskalieren oder bleibt es bei geringen Gebietsgewinnen und Frontbegradiungen? Wie wird der Westen reagieren? Wie sollte er reagieren? Schreib mir Deine Meinung! Direkt unter diesem Artikel, in den Kommentaren. Das geht auch ganz ohne lästige Anmeldung.

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Kommentare:
  • Dr.+J.+Boost

    Stellen wir mal alle persoenlichen Dinge beiseite und fangen wir beim Anfang des Ukraine-Problems an: Da war ein… ein was? Eine Revolution? oder ein Putsch?
    Jedenfalls viele Tote. Aber wer hat da geschossen?
    Die jetzigen Oberen in Kiev sagen, es war die vorige Regierung unter Prasidenr Yanukovic (der ja ¨ganz fuerchterlich korrupt war¨ – aber das waren alle vor ihm, und Herr Yatseniuk nasch ihm auch).
    Die Kommission des Ukrainischen Parlaments zstellte aber fest, dass ¨alle Opfer auf dem Maidan, Zivilisten und Polizisten, mit denselben Waffen erschossen worden waren – UND dass es sich dabei NICHT um Polizei- oder Armeewaffen gehandelt habe.¨
    Auch dass unter den Toten auch regulaer Plizisten waren, spricht gegen behaupteten Regierungs-Polizei-Einsatz. – Also: Wer hat da gechossen?
    Die Schuesse kamen von der Philhamoniehalle – die zwei Tage zuvor von Herrn Yatseniuks ¨Svoboda¨ (Freiheits-) Partei besetzt worden war. Diese Partei war zuvor ans Sozialistisch-Nationale-Partei bekannt gewesen (klingt das bekannt?) und hatte, auch auf dem Maidan, aehnliche ultranationalistische und rassistisch Paroolen verbreitet (wobei in ihrer Mange auch CIA-Agenten gesehen wurden – siehe New York Times). Nach den Schuessen wurden ¨etliche gut angezogene Maenner beim Verlassen der Halle beobachtet, die Taschen wie Gewehrfutterale trugen – und zwei Tage zuvor waren Polizeiberichte eingegangen, es sei eine Waffenladung, mit Jagdgewehren, aus Lvov auf dem Weg nach Kiev (Lvov hat einen starke polnischen Anteil – die Gewehre konnten von NATO-Land Polen stammen, wie die Libyen Waffen von Griechenland.)
    Einer der Gruender der Partei, Herr Paruby, der auch bei der Philharmoniehalle gesehen worden war, wurde Sicherheitschef der neuen Regierung, und niemand hat seitdem auch nur das geringste von einer Untersuchung gehoert, ausser dass einige ´Berkut´ (Bereitschaftspolizei) Offiziere verhaftet worden seien – aber dem widersprach ja die Parlamentskomission ganz klar.
    Die Frage ist also: Wie wird man Regierung? Und in wessen Interesse ist das?
    Die uebliche Antwort ist: Das Volk will in die EU, damit es ihm besser geht.
    Die Ukraine hat aber mehr als EIN Volk: circa 40% Russen, vielleicht 15% Polen, noch 5% Tataren – die ¨Ukrainer sind noch nicht mal 51% Majoritaet – was immer ein ¨Ukrainer¨ ist. Und die Russen im Osten und auf der Krym wollte mit Russland im Verbund bleiben. Und die Stellung als Verbindungspunkt zwischen EU und dem neuen Russisch-Asiatischen Verbund war eigentlich wirtschaftlich ideal fuer die Ukraine. Warum also der ploetzliche Umschwung, der zum Konflikt wurde?
    Viel Propaganda, und die US-Delegierte in der UN, Frau Nuland hatte ganz klar Herrn ¨Yatsy¨ als US Vorzug vorgebracht. Warum?
    Hierzu muss die gesamte US Nach-Afghanistan-und Nach-UdssR- Strategie ins Auge gefasst werden: Mit Afghanistan in US Hand und Finanz- und Militaer¨hilfe¨ gen Norden waren auch Usbekistan, Turkmenistan, und andere vormalige Soviet-Republiken (jetzt vor allem mit unter Diktatoren) bereitwillige US-Alliierte fuer US- Miltaerstuetzpunkte. Damit wurde die Einkreisung Russlands eine neue Moeglichkeit: von der Arktis (Kanada, Groenland, Island, Norwegen bis Tuerkei und (mit Georgien) den Kaukasus bis zur Grenze Chinas. NUR die Ukraine (und ihre Marinesbaen auf der Krym) waren eine Luecke in Staehlernen Ring um Russland.
    Und das war (und ist) was wir seitdem sehen koennen – aber staendig falsh berichtet bekommen: Die Frage bei der Ukraine war nie die EU – sondern NATO!
    Dasselbe galt schon fuer die gaesamte Ausdehnung der EU nach Osten – die ja, unter andrem, auch zu Brexit fuehrte: Fluechtlinge sind noch sehr wenige in England, aber der Fremdenhass, der Brexit antrieb galt vor allem ¨Bettlern¨ (oder ¨Zigeunern¨) aus Rumaenien und dem Balkan, und Fremdarbeitern aus Polen und den baltischen Staaten.
    Diese EU-Ausdehnung aber war:
    – einerseits eine erwuenschte Arbeitskraftvermehrung (wie ja zuvor auch der Druck auf Frauen zur Arbeit) und Lohnverbilligung;
    – andererseits (fast) immer gefolgt von NATO-Ausdehnung, was zwar alle Zusagen an Gorbachov, dies nicht zu tun, zu Luegen machte – aber washaben wir denn von Washington je anderes zu hoeren bekommen?
    Was wir jetzt von Sanktionen hoeren, sind weitere US-strategische Berechnungen (wie auch der Oelpreiskrieg, der die Russische Wirtschaft schwaecht, aber auch den Sturz US-kritischer Regierungen in Suedamerika vorantreibt), welche die EU in hroessere US-Abhaengigkeit bringen, denn sie kosten die USA gar nichts, die EU aber viel.
    Und unsere (zensierten) Berichte von der ¨Ostfront¨ sind aehnlich dem, was uns weiland aus Georgien berichtet wurde: Russiche Invasion und ¨Annektion¨.
    Was damals vorfiel war aber auch aehnlich: Dor hatte es zuvor nstimmigkeiten gegeben, weil innerhalb der georgischen Grenzen auch russische Regionen lagen. Diese hatte eine gewisse Autonomie, aber die Regierung unter Praesident Sakashvili schickte Truppen in die REgionen, und bei Widerstand der Bevoelkerung begann ein tagelanges Artilleriebombardement – was nur die Vertreibung meinen konnte. Erst daraufhin hat Praesident Putin die russische Armee eingesetzt, um die dortige Bevoelkerung zu beschuetzen, und diese erklaerten sich unabhaegig von Georgien.
    Bis heute weigert sich der Westen, diesen Menschen, deren Leben auf dem Spiel stand, ihre Selbstbestimmung, und damit Avkhasien und Sued-Ossetien anzuerkennen.
    Aehlich war es ja in derr Ukraine: Erst die gwealtsame Regierungsuebernahme, dann das Sprachverbot, und zuletzt das Massaker von ueber 100 russischstaemmigen Menschen im Gewerkschaftshaus von Odessa (das danach in Brand gesteckt wurde, um den Massenmord zu vertuschen).
    Ein kleines zynisches Detail faellt mir da auf: Der ultra-georgisch-nationale frueher Praesident von Georgien, Herr Sakashvili, ist jetzt ultra-ukrainisch-nationalistischer Gouverneur von Odessa!
    Vielleicht kann uns Herr Obama das mal zu erklaeren versuchen?

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