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Lady Gaga will Barack Obama treffen ▷ Stars

Lady Gaga

Lady Gaga (Foto: Joe Seer | Bigstock)

Lady Gaga will gegen Mobbing ankämpfen. Nachdem sich der 14-jährige Jamey Rodemeyer aus Buffalo, New York, am vergangenen Sonntag, 18. September, aufgrund von jahrelangem Spott wegen seiner Sexualität das Leben nahm, hat die Popsängerin sich vorgenommen, Mobbing sträflich zu machen. Die 25-Jährige, die sich schon seit längerem für die Rechte Homosexueller einsetzt, will nun den US-Präsidenten Barack Obama treffen, um von ihm ein Gesetz zu erbitten, das Mobbing in jedem Alter unter Strafe stellt.

Lady Gaga ist wütend

In einer Reihe von Tweets erklärte die Musikerin: “Die letzten Tage habe ich mit Überlegungen, Weinen und Schreien verbracht. Ich habe so viel Wut in mir. Es ist schwierig, Liebe zu empfinden, wenn Grausamkeit einem das Leben nimmt. Jamey Rodemeyer, 14 Jahre alt, nahm sich wegen Mobbings das Leben. Mobbing muss gesetzeswidrig werden. Es ist ein Verbrechen aus Hass. Ich werde unseren Präsidenten treffen. Ich werde nicht aufhören zu kämpfen. Das muss aufhören. Unsere Generation hat die Macht, es zu beenden.”

Als schwul und hässlich bezeichnet

Rodemeyer schrieb regelmäßig in seinem Blog über den Spott und Hohn, dem er ausgesetzt war, aber seine Quäler folgten ihm auch ins Internet. So wurden auf seinem Profil des sozialen Netzwerks Formspring mehrere Nachrichten hinterlassen, in denen er als “schwul und hässlich” bezeichnet wurde und angespornt wurde, sich selbst zu töten.

Am Samstag, 17. September, einen Tag vor seinem Todestag, schrieb er auf seiner Facebook-Seite ein Zitat aus Gagas Lied ‘The Queen’: “Don’t forget me when I come crying to heaven’s door” (Vergesst mich nicht, wenn ich weinend zur Himmelstür komme). Außerdem schrieb er, er würde sich darauf freuen, seine verstorbene Ur-Großmutter zu sehen. Wenige Stunden später wurde er tot aufgefunden.

16.12.2022 Kommentieren?
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