Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr

    Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion21.09.26
    Regionalzug von Alstom (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Regionalzug von Alstom (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Für den Chef des TGV-Herstellers Alstom, Martin Sion, erlebt die Eisenbahn mit der Digitalisierung gerade ihre vierte Revolution nach ihrer Erfindung, ihrer Elektrifizierung und der Einführung von Hochgeschwindigkeitszügen.

    "Die digitale Revolution wird dazu führen, dass der Zug in ein goldenes Zeitalter eintreten wird", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Mit dieser Botschaft ist Sion nach Berlin gereist, wo an diesem Dienstag mit der Innotrans die weltgrößte Messe für Verkehrstechnik startet. Alstom will dort unter anderem einen Zug vorstellen, der ferngesteuert ohne Lokführer an Bord zur Wartung ins Depot fahren kann.

    "Die Digitalisierung ermöglicht es, auf bestehender Infrastruktur deutlich mehr Züge fahren zu lassen und die Bahn noch zuverlässiger zu machen", sagte Sion. Züge seien wirklich "Hochleistungstechnologie". Knapp 750 Millionen Euro bei etwas mehr als 19 Milliarden Euro Umsatz investiere Alstom in Forschung und Entwicklung - Tendenz ebenso wachsend wie die Branche allgemein. "Die Bahnindustrie verzeichnet jedes Jahr ein Wachstum von über fünf Prozent", so Sion. Ob Dekarbonisierung, das geopolitische Umfeld mit der Hinwendung zu Verkehrsträgern, die nicht vom Öl abhängig sind, oder völlig überlastete Megastädte in vielen Regionen der Welt: Die Schiene boome.

    "Ich bin gerade aus Indien zurückgekommen, und die Begeisterung für die Bahn ist fast überall unglaublich, egal, wohin ich komme", erklärte Sion. Und Europa nehme in der Zugindustrie eine "industrielle Führungsposition" ein. Doch wie in anderen Bereichen dürfe man auch hier nicht länger "naiv" sein gegenüber Herstellern aus anderen Regionen, will heißen China. "Es braucht faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Akteuren, die von Subventionen oder anderen staatlichen Hilfen profitieren", sagte der Alstom-Chef in Bezug auf öffentliche Ausschreibungen von Zügen und Signaltechnik. Zudem brauche es mehr Standardisierung im europäischen Schienenverkehr.

    Während ein Flugzeug ein rundum standardisiertes Produkt sei, seien die Zertifizierungs- und Zulassungsverfahren für Züge in jedem europäischen Land unterschiedlich, mahnte Sion. "Am schlimmsten ist es bei den Lokomotiven. Wir haben eine Lokomotive, die in 17 Ländern fahren kann. Jedes Mal, wenn wir ein Land hinzufügen wollen, müssen wir ein zusätzliches Elektronikmodul einbauen und Millionen Euro ausgeben, um sie neu zu zertifizieren", beklagte Sion. Im Eisenbahnbereich herrschten "nach wie vor extrem nationale Ansätze". Dabei habe die Schiene auch eine sicherheitspolitische Bedeutung. Im Verteidigungsfall sei der flüssige Verkehr von Zügen durch Europa entscheidend.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBericht: Institute verdoppeln Wachstumsprognose
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Bericht: Institute verdoppeln Wachstumsprognose
    1 min
    Dax legt deutlich zu - rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
    2 min
    Rehlinger kritisiert Merz: Kanzler schätzt Lage falsch ein
    2 min
    Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
    1 min
    Sprecher: Merz stellt Krankenversicherungssystem nicht infrage
    1 min
    SPD-Abgeordneter Töns fordert Trennung von Partei- und Ministeramt
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken