Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Antisemitismusbeauftragter: Zu viele Verfahren werden eingestellt

    Antisemitismusbeauftragter: Zu viele Verfahren werden eingestellt - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion22.12.19↻ 21.12.22

    Felix Klein, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Felix Klein, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat kritisiert, dass antisemitische Beleidigungen von der Justiz nicht konsequent genug verfolgt werden. "Es kommt leider noch viel zu oft vor, dass in solchen Fällen die Verfahren einfach eingestellt werden", sagte Klein der "Bild am Sonntag". Er fordert eine bessere Sensibilisierung der Behörden.

    "Polizisten, Staatsanwälte und Richter müssen viel besser geschult werden." Klein verlangte zudem, dass Internetprovider bei antisemitischer Hassrede konsequent zur Rechenschaft gezogen werden müssen - egal, wo der Provider steht. "Es muss das Marktortprinzip gelten", sagte Klein.

    "Staatsanwälte müssen hier in Deutschland ein Auskunftsrecht haben." Wer in Deutschland antisemitischen Hass verbreite, müsse auch in Deutschland haftbar gemacht werden. Mit großer Sorge sieht Klein vor allem auch den Antisemitismus in deutschen Fußballstadien. "Im Fußball haben wir ein dramatisches Antisemitismus-Problem", sagte Klein dem Blatt. "In Fan-Kurven werden antisemitische Parolen skandiert, der jüdische Verein Makkabi Berlin ist immer wieder Anfeindungen ausgesetzt."

    Klein fordert deshalb, den vom DFB ins Leben gerufenen Julius-Hirsch-Preis für Toleranz und Menschlichkeit (benannt nach dem Nationalspieler Julius Hirsch, der 1943 von den Nazis ermordet wurde) prominenter zu inszenieren. "Dieser Preis ist so wichtig, dass er eigentlich im Schloss Bellevue oder im Bundesinnenministerium verliehen werden müsste", sagte Klein. Er setze sich gerne persönlich dafür ein und sei auch schon mit dem DFB im Gespräch.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelJung kritisiert Scholz für geplante Entschuldung von 2.500 Kommunen
    Nächster Artikel Privorozki: "Alle Parteien sind vom Antisemitismus-Virus befallen"
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Wüst will "so lange, wie es geht" Ministerpräsident bleiben
    2 min
    Peters tritt nach Wahl-Debakel als CDU-Chef in MV zurück
    1 min
    Warner-Kauf: Paramount erzielt Einigung mit klagenden Bundesstaaten
    1 min
    Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr
    2 min
    Bericht: Institute verdoppeln Wachstumsprognose
    1 min
    Dax legt deutlich zu - rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken