Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Baerbock und Jusos verteidigen "Ampel"-Pläne zum Bürgergeld

    Baerbock und Jusos verteidigen "Ampel"-Pläne zum Bürgergeld - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion21.10.21↻ 24.11.21
    Bundesagentur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Bundesagentur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Vor Beginn der ersten Koalitionsgespräche von SPD, Grünen und FDP hat Grünen-Chefin Annalena Baerbock die gemeinsamen Pläne zur Abkehr von Hartz IV und zur Einführung eines Bürgergelds gegen Kritik verteidigt. "Wir wollen bei der Grundsicherung mehr ändern als nur den Namen", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Beim Bürgergeld müsse dafür gesorgt werden, "dass es sich für Menschen deutlich lohnt, eine Arbeit aufzunehmen, auch wenn es nur eine kleine Stelle ist".

    Zugleich müssten die Regelsätze ein Leben in Würde und Teilhabe an der Gesellschaft zulassen. SPD, Grüne und FDP hätten dies "bisher in Leitlinien definiert, aber da werden wir in den Koalitionsverhandlungen noch ringen müssen", sagte Baerbock. Deutliche Zweifel äußerten hingegen der CDU-Wirtschaftsrat und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). DGB-Chef Reiner Hoffmann rief SPD, Grüne und FDP dazu auf, die Chance "für eine grundlegende Umgestaltung des Hartz-IV-Systems" zu nutzen. "Hartz IV muss überwunden und nicht nur umbenannt werden", sagte Hoffmann den Funke-Zeitungen. Um Armut wirksam zu verhindern, müssten die Regelsätze neu ermittelt werden, "Kürzungen des Existenzminimums lehnt der DGB ab", so Hoffmann. Statt der "heute vielfach erlebten Gängelung" sollten Integrationsziele einvernehmlich vereinbart, Weiterbildungsangebote verbessert und ein Weiterbildungsgeld eingeführt werden. Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, kritisierte das Bürgergeld als "Nebelkerze, weil die Ausgestaltung viel zu unkonkret bleibt". Immerhin solle es bei Mitwirkungspflichten bleiben. "Ein Recht auf Faulheit zulasten der fleißigen Steuerzahler darf es nicht geben", sagte Steiger den Funke-Blättern. Wer von der Solidargemeinschaft mit Transferleistungen unterstützt werde, müsse alles ihm Mögliche unternehmen, um sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Steiger sprach sich zudem gegen eine Erhöhung der aktuellen Bezüge aus und forderte, "dass das Niveau der Grundsicherung im Wesentlichen unverändert bleibt". Das soziale Netz dürfe nicht "zur dauerhaften Option werden". Auch Juso-Chefin Jessica Rosenthal wies die Kritik am Bürgergeld zurück. Klischees von faulen Hartz-IV-Empfängern seien ein "fatales Gesicht unseres Sozialstaates", sagte sie den Funke-Zeitungen, "genau das wollen und werden wir ändern". Ziel sei eine Erhöhung von Schonvermögen und Regelsätze sowie ein Existenzminimum, "das nicht gekürzt werden darf".

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelStudie: Netzentgelte für Gas steigen 2022 auf Allzeithoch
    Nächster Artikel Kaum Impfanstieg durch kostenpflichtige Coronatests
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Union kritisiert Berliner Sondierungen scharf
    3 min
    Söder nennt Länderfinanzausgleich "Mist" und droht mit Kündigung
    2 min
    Lang schließt Grünen-Spitzenkandidatur nicht aus
    1 min
    AfD-Wahl: Lauterbach wirft Merz Verschwörungstheorie vor
    1 min
    Zentralrat kritisiert Berliner Vereinbarung gegen Antisemitismus
    4 min
    EY: Refinanzierungswelle droht Immobilienkrise zu verschärfen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken