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    Home»Nachrichten»Brinkhaus befürchtet verfrühte Debatte um Ende von Corona-Maßnahmen

    Brinkhaus befürchtet verfrühte Debatte um Ende von Corona-Maßnahmen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion03.04.20↻ 16.11.21

    Wegen Coronakrise geschlossener Laden, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Wegen Coronakrise geschlossener Laden, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus (CDU), hat vor einer verfrühten Debatte über ein mögliches Ende der strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gewarnt. "So wichtig die Exit-Diskussionen auch sind, wir sollten jetzt nicht ansatzweise den Eindruck erwecken, dass die Corona-Pandemie schon überstanden ist", sagte Brinkhaus der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Man brauche jetzt "erst einmal eine verlässliche Datenbasis".

    Auf dieser Grundlage werde man "dann nach Ostern Entscheidungen darüber treffen, welche Maßnahmen angemessen sind", so der CDU-Politiker weiter. "Wir stellen jetzt Hilfen bereit, damit unsere Wirtschaft in ihrer Struktur nicht zu sehr beschädigt wird. Denn je besser wir diese Strukturen erhalten, desto einfacher wird es zu einem Zeitpunkt X sein, die Wirtschaft schnell wieder hochzufahren", so der Unionsfraktionschef. Die Auffassung des früheren Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, dauerhafte Einschränkungen würden den liberalen Rechtsstaat gefährden, teile er nicht. "Ich halte den liberalen Rechtsstaat nicht für gefährdet. Alle Maßnahmen, die beschlossen wurden, können nur auf einer gesetzlichen Grundlage getroffen werden, wie zum Beispiel dem Infektionsschutzgesetz", sagte Brinkhaus der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es handele sich um einen "Ausnahmezustand, der beendet wird, sobald es möglich ist". Da werde man "als Parlament genau drauf achten", kündigte der CDU-Politiker an.

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