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    Home»Nachrichten»Habeck versteht Verdrängung von Umweltthemen durch Coronakrise

    Habeck versteht Verdrängung von Umweltthemen durch Coronakrise - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion03.04.20↻ 12.07.22

    Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Grünen-Chef Robert Habeck versteht, dass Umweltthemen während der Coronakrise in den Hintergrund geraten. "Im Moment ist nicht die größte Sorge, ob man mit dem Auto oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, sondern ob man morgen überhaupt noch eine Arbeit hat", sagte Habeck dem Nachrichtenportal Watson. Die anderen Herausforderungen seien "natürlich" nach wie vor da.

    "Der Krieg in Syrien. Auf den griechischen Inseln leben tausende Flüchtlinge unter hygienisch miserablen Umständen in völlig überfüllten Lagern. Die Klimakrise schreitet weiter voran, wir haben nach wie vor Rechtsextremismus. Diesen Problemen müssen wir weiterhin begegnen", so der Grünen-Chef weiter. Er befürwortete die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus: "Die Bundesregierung hat in der Krise eine Reihe von guten Entscheidungen getroffen, in Beratung mit der Opposition und den Ländern", sagte Habeck.

    Auch die Grünen seien durch ihre Beteiligung an den Regierungen in "den allermeisten Bundesländern, Teil einer gesamtstaatlichen Verantwortung und agieren so". Auf die Frage, inwieweit Kritik an der Regierung in der derzeitigen Krise legitim sei, antwortete der Grünen-Politiker: "Es gibt keinen Kadavergehorsam in der Krise. Wir treiben da voran, wo es nötig ist." Gleichzeitig hob er hervor, Opposition heiße nicht, "dass wir immer nur an allem rummäkeln und rumnörgeln. Das war schon vor Corona nicht unser Selbstverständnis und ist es auch jetzt nicht", sagte Habeck dem Nachrichtenportal Watson. Er übe daher "Kritik, da wo sie sachlich sinnvoll ist, aber nicht, um mal wieder in der `Tagesschau` aufzutauchen."

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