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    Home»Nachrichten»Corona-Krise: Lindner verlangt gemeinsames Vorgehen in Europa

    Corona-Krise: Lindner verlangt gemeinsames Vorgehen in Europa - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion28.02.20↻ 16.11.21
    Foto: EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

    FDP-Chef Christian Lindner fordert zur Bekämpfung der Corona-Krise ein gemeinsames Vorgehen in Europa.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "So wie die EU-Gesundheitsminister sich in diesen Tagen eng abstimmen, müssen das aber auch die EU-Wirtschafts- und -Finanzminister tun", schreibt Lindner in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt". Man brauche ein "koordiniertes europäisches Agieren auf allen Feldern", die von der Coronakrise betroffen seien.

    Unternehmen und Familien sofort entlasten

    "Deutschland muss vorangehen bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit", so der FDP-Politiker weiter. Als konkrete Maßnahmen schlägt er unter anderem eine schnellere Senkung des Solidaritätszuschlags vor. "Rückwirkend schon zum 1.1.2020 kann der Bundestag die ohnehin vorgesehene Teilabschaffung des Solis vorziehen. Damit werden Familien und Unternehmen sofort entlastet", schreibt Lindner. Um Investitionsanreize zu schaffen empfiehlt er eine zeitlich auf zwei Jahre begrenzte degressive Abschreibung für alle beweglichen Wirtschaftsgüter.

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    "In vergangenen wirtschaftlichen Krisen hat sich diese Maßnahme bewährt. So können Unternehmen schnell investieren und der Unsicherheit entgegenwirken", so der FDP-Chef weiter. Wichtig sei auch die enge Abstimmung der EU-Mitglieder untereinander. "Wenn sich Regionen abriegeln aus Angst vor der Ausbreitung des Virus, ist das Herz der europäischen Wirtschaft, der Binnenmarkt, akut in Gefahr. In kaum einer Situation wird die EU mehr gebraucht als bei einer drohenden Pandemie", schreibt Lindner in dem Gastbeitrag für das "Handelsblatt". Er schlägt deshalb vor, dass zügig ein EU-Sondergipfel der Wirtschafts- und Finanzminister stattfindet.

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