Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Coronakrise bringt Zeitplan für Grundrente in Gefahr

    Coronakrise bringt Zeitplan für Grundrente in Gefahr - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion13.04.20↻ 16.11.21

    Senioren mit Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Senioren mit Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Wegen der Coronakrise gerät der Zeitplan der Bundesregierung für die Grundrente in Gefahr: Sachbearbeiter der Rentenversicherung und IT-Fachleute sitzen im Home-Office und kommen nicht in der erhofften Geschwindigkeit voran. "Das ist natürlich ein limitierender Faktor für die Einführung der Grundrente", sagte der Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund, Dirk von der Heide, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Man werde in den kommenden Wochen genauer sehen, "welche Auswirkungen die Coronakrise auf unsere Arbeitsabläufe hat".

    Nach dem Willen der Großen Koalition sollen von 1. Januar 2021 an rund 1,3 Millionen Menschen mit kleinen Renten einen Zuschlag bekommen, wenn sie mindestens 33 Jahre an Beitragszeiten für Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflege nachweisen können. Die Rentenversicherung sieht sich jetzt in ihrer Skepsis bestätigt: "Wir haben immer gesagt: Die Einführung der Grundrente ist sehr aufwendig, der im Gesetzentwurf vorgesehene Zeitplan ist problematisch", sagte von der Heide. Man müsse in den Rentenkonten überprüfen, wer von den über 21 Millionen Rentnern Anspruch auf die Grundrente habe und sich dabei "jeden Monat der Zeiten anschauen, die für die Grundrente relevant sein können". Sehr aufwendig sei auch der "Aufbau eines Datenaustauschverfahren mit den Finanzverwaltungen der Bundesländer, um die Einkommensprüfung durchführen zu können. Der Aufbau der IT-Verfahren ist sehr komplex und wird bis zum Jahresende nicht abgeschlossen sein", so der Sprecher weiter. Nach Überzeugung der Rentenversicherung muss der Gesetzgeber "entscheiden, ob er eine Einführung zum 1. Januar will - und wir dann die Leistungen erst später nachzahlen - oder ob die Einführung erst später kommen soll". Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht bisher keinen Anlass für eine Verschiebung. "Ziel der Bundesregierung ist es, dass die Grundrente zum 1. Januar 2021 in Kraft tritt", sagte Heil der Zeitung. Davon würden vor allem viele Berufsgruppen profitieren, die in Zeiten der Coronakrise stark gefordert seien: Pflegehelferinnen, Lagerarbeiter und Kassiererinnen. "Uns ist bewusst, dass die Einführung der Grundrente eine große Aufgabe ist", so der SPD-Politiker weiter. Das Ministerium sei mit dem Direktorium der Rentenversicherung im intensiven Austausch. Dies gelte auch für die Personalräte. Der Arbeitsminister schießt auch Vereinfachungen bei der Grundrente nicht aus: "Ich habe die Fachebene meines Ministeriums gebeten, die notwendige personelle Verstärkung zu unterstützen und gemeinsam mit der Verwaltung der Rentenversicherung alle Möglichkeiten von verfahrensmäßigen Vereinfachungen zu prüfen", sagte Heil der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelNiedersachsens Wirtschaftsminister will Konjunkturprogramm
    Nächster Artikel Coronakrise schadet deutschen Landwirten
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Airbus-Aufsichtsratschef will globales Abkommen zur KI-Kontrolle
    1 min
    Endergebnis: Linke gewinnt Berlin-Wahl
    1 min
    Amtliches Wahlergebnis: CDU in Mecklenburg-Vorpommern draußen
    2 min
    Dobrindt will Schutzstatus von Syrern breit aberkennen
    1 min
    Ramelow weist Kritik des Zentralrats der Juden zurück
    2 min
    Krankenhäuser fordern Abbau von Bürokratie im Gesundheitswesen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken