Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Coronakrise: Statistikämtern fehlen Preisermittler

    Coronakrise: Statistikämtern fehlen Preisermittler - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion03.04.20↻ 16.11.21

    Statistisches Bundesamt, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Statistisches Bundesamt, über dts Nachrichtenagentur

    Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die deutschen Statistikbehörden befürchten Schwierigkeiten, die Verbraucherpreise für April in gewohnter Präzision ermitteln zu können. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Normalerweise schicken die Statistischen Landesämter rund 600 Personen, die sich etwas dazuverdienen möchten, in den ersten drei Wochen eines Monats bundesweit in Geschäfte, damit sie dort die Preise von etwa 700 Waren oder Dienstleistungen notieren.

    Bislang waren dies häufig Rentner. Wegen der Coronakrise fehle es nun an Preisfahndern, denen es zuzumuten ist, die Aufgabe zu übernehmen, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Bei den meisten Gaststätten, Möbelhäusern oder Modeboutiquen stünden sie wegen der angeordneten Schließungen ohnehin vor verschlossenen Türen. Die Statistikbehörden müssen sich deshalb anders behelfen. Sie durchsuchten mehr noch als bisher das Internet nach Preisen, denn inzwischen verkaufen hier auch Händler, die bislang nur stationär präsent waren, berichtet der "Spiegel". Punktuell bekämen die Ämter zudem Daten von Scannerkassen elektronisch übermittelt. Vielfach schrieben sie Preise auch fort, etwa für Kinokarten. Oder sie nutzten das sogenannte Imputationsverfahren: Fehlt der Preis für eine Ware, greifen sie auf den Wert der nächsthöheren Güterkategorie zurück, also statt Zitronen zum Beispiel Südfrüchte. Für den April werde die Preisermittlung deutlich schwerer fallen als sonst, sagte Christoph-Martin Mai, Referatsleiter beim Statistischen Bundesamt, dem "Spiegel". "Die Qualität nimmt ab, aber auch dank der engen Abstimmung mit dem Europäischen Statistikamt erwarte ich, dass die Zahlen verlässlich bleiben", so Mai.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBisher 4,4 Milliarden Euro an Corona-Soforthilfen ausgezahlt
    Nächster Artikel Onlinehändlerverband fordert Regelungen für Warenabholung
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    SPD-Vize Rehlinger fordert Kurskorrektur der Bundesregierung
    2 min
    Airbus-Aufsichtsratschef will globales Abkommen zur KI-Kontrolle
    1 min
    Endergebnis: Linke gewinnt Berlin-Wahl
    1 min
    Amtliches Wahlergebnis: CDU in Mecklenburg-Vorpommern draußen
    2 min
    Dobrindt will Schutzstatus von Syrern breit aberkennen
    1 min
    Ramelow weist Kritik des Zentralrats der Juden zurück
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken