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    Home»Nachrichten»Drogenbeauftragter: Crackkonsum nimmt massiv zu

    Drogenbeauftragter: Crackkonsum nimmt massiv zu » Nachrichten

    Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Burkhard Blienert (SPD), ist besorgt über den wachsenden Crackkonsum in Deutschland und mahnt mehr Hilfen für Betroffene an.
    News RedaktionNews Redaktion12.12.24↻ 28.04.25
    Drogenbeauftragter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Drogenbeauftragter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    „Der Crackkonsum in deutschen Großstädten wird eine immer größere Herausforderung – für die Gesundheit, aber auch für das Zusammenleben“

    ... sagte er der „Bild“. Es seien wenige Konsumierende, aber ihre Lage ist umso prekärer.

    Dynamischer Drogenmarkt und neue Substanzen

    Insgesamt werde der Drogenmarkt in Deutschland immer „dynamischer“, sagte Blienert: „Dass unbekannte und öfter synthetische Substanzen auf dem Markt nachgefragt werden, wird zu einem wachsenden Problem. Wir brauchen dafür eine koordinierende Stelle, die diese Entwicklung genau beobachtet.“

    Forderungen nach Maßnahmen und Ressourcen

    Es benötige – wo nötig – Konsumräume und Drogenteststellen und mehr Geld für Forschung und Wissenschaft, sagte Blienert: „Und dazu gehören auch mehr Befugnisse und Kompetenzen für den Drogenbeauftragten.“

    DTS Nachrichtenagentur

    Kommentar
    Sebastian Fiebiger
    Redaktion

    Die Warnung des Drogenbeauftragten Burkhard Blienert zur Ausbreitung des Crackkonsums ist ein dringender Weckruf. Der Anstieg dieser gefährlichen Droge zeigt die Schwächen der bisherigen Drogenpolitik. Konsumräume und Drogenteststellen sind keine Lösungen, sondern Notmaßnahmen, die das eigentliche Problem nur verwalten.

    Die Forderung nach mehr Befugnissen für den Drogenbeauftragten ist berechtigt, doch sie allein wird nicht reichen. Es braucht eine klare Strategie, die Prävention, Hilfe und Kontrolle vereint. Die Dynamik des Drogenmarktes verlangt entschlossenes Handeln – nicht nur Beobachtung.

    Crack ist nicht nur ein Gesundheitsproblem, sondern auch ein soziales. Wer jetzt zögert, riskiert, dass sich diese Entwicklung weiter festsetzt. Die Politik darf nicht länger reagieren, sie muss endlich agieren.

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    News Redaktion
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