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    Home»Nachrichten»EU-Außenbeauftragte Ashton kündigt neue Gespräche mit Iran an

    EU-Außenbeauftragte Ashton kündigt neue Gespräche mit Iran an - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.03.121

    Catherine Ashton, dts Nachrichtenagentur
    Foto: Catherine Ashton, dts Nachrichtenagentur

    Brüssel - Im Atom-Streit mit dem Iran hat EU-Außenministerin Catherine Ashton die Regierung in Teheran aufgerufen, die sogenannten Sechsergespräche wieder aufzunehmen. Das teilte sie dem iranischen Chefunterhändler Said Dschalili in einem Brief mit. Demnach wolle die internationale Gemeinschaft "so rasch wie möglich" mit neuen Gesprächen beginnen.Anzeige

    Die Verhandlungskoalition der fünf ständigen Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates sowie Deutschland hoffen nun, dass auch der Iran zu "einem konstruktiven Dialog" beriet sei, der "echten Fortschritt zur Lösung der internationalen Sorgen über das Atomprogramm bringt", hieß es in der Erklärung. Zuvor hatte die Regierung in Teheran bereits signalisiert, Inspektoren der Vereinten Nationen Zugang zum Militärstützpunkt Parchin zu gewähren. Dies wurde von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) als "Geste des guten Willens" aufgenommen. Allerdings müssten sich beide Seiten zunächst auf die Rahmenbedingungen für die Inspektion einigen, erklärte der iranische Gesandte bei der IAEA. Erst vor zwei Wochen hatten die Atom-Aufseher ihren Besuch im Iran ergebnislos beenden müssen. Ihnen wurde damals der Zugang zu der verdächtigen Militäranlage verweigert. Der Westen verdächtigt das Land, unter dem Deckmantel seines zivilen Atomprogramms die Entwicklung von Nuklearwaffen voranzutreiben. Die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe von sich und verweigert auch die Forderung nach einem sofortigen Stopp der Urananreicherung. [dts Nachrichtenagentur]

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    1 Kommentar
    Die Kommentare wurden von unseren Lesern erstellt und nicht durch die Redaktion geprüft.

    1. zombie1969 on 06.03.12 16:01

      Ein Angriff ist nun nicht mehr abzuwenden. Zulange hat der hinterbliebene Iran die Weltgemeinschaft getäuscht. Der Iran wird seine Sturheit und Agressivität nun teuer bezahlen. Bleibt zu hoffen andere Terror-Staaten lernen etwas daraus!

    Kommentar

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