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    Home»Nachrichten»Ex-Linken-Chef Ernst hält Fusion mit SPD für "wünschenswert"

    Ex-Linken-Chef Ernst hält Fusion mit SPD für "wünschenswert" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion10.12.19↻ 23.12.22
    Foto: Klaus Ernst, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Klaus Ernst, über dts Nachrichtenagentur

    Der ehemalige Linksparteivorsitzende Klaus Ernst hat sich dem Plädoyer seines Vorgängers und Ex-SPD-Vorsitzenden Oskar Lafontaine für eine Fusion mit der SPD angeschlossen.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Man muss jetzt abwarten, ob die personelle Veränderung an der Spitze der SPD zu einer Änderung der praktischen Politik führt, das ist das Entscheidende", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). "Aber wenn die SPD tatsächlich die Interessen der abhängig Beschäftigten und der Rentner, also die soziale Frage, in den Mittelpunkt rückt, muss auch die Linke darüber nachdenken, in welcher Weise sie dann noch eigene Wählerschichten erreichen kann."

    Gemeinsame starke Linke?

    Dann sei "perspektivisch eine gemeinsame starke Linke nötig" und für zwei ähnlich positionierte Parteien eher kein Platz. Ernst sagte, im Moment komme die Linke nicht richtig vom Fleck und die SPD werde immer kleiner. Somit sei die Zeit für eine Fusion zwar im Moment nicht reif. "Aber perspektivisch halte ich sie nicht für ausgeschlossen, ja für wünschenswert." Auch Lafontaine hatte eine Fusion zuletzt "wünschenswert" genannt. Die frühere Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht reagierte zurückhaltend auf die Fusions-Überlegungen Lafontaines.

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    "Aktuell kann sich jeder Linke eigentlich nur wünschen, dass die SPD sich wieder findet und wir einen echten und auch wieder stärkeren Bündnispartner für soziale Politik bekommen", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Wenn das so komme, sei es gut: "Wenn nicht, erledigen sich alle weitergehenden Ideen ohnehin."

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