Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Grüne Europa-Abgeordnete Brantner kritisiert EU-Außenpolitik

    Grüne Europa-Abgeordnete Brantner kritisiert EU-Außenpolitik - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion30.01.11

    Franziska Brantner, außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Rob Horvat, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Franziska Brantner, außenpolitische Sprecherin der Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Rob Horvat, über dts Nachrichtenagentur

    Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Scharfe Kritik übt die grüne Europa-Abgeordnete Franziska Brantner an der EU-Außenpolitik. Im Umgang mit Tunesien, Libyen und Ägypten trete eine "grenzenlose Doppelmoral" zutage, schreibt die außenpolitische Sprecherin der EFA-Fraktion (Europäische Freie Allianz) in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe). Einerseits spiele sich Europa als "Oberlehrer der Demokratie und Menschenrechte" auf.Anzeige

    Wenn es jedoch gelte, konkret demokratische Bewegungen und die Zivilgesellschaft zu fördern, versage die Europäische Union. Jahrelang habe sich die EU zum "Komplizen des autokratischen und korrupten Ex-Präsidenten" Tunesiens, Zine el Abidine Ben Ali, gemacht. Nun werde Nordafrika zwar auf die Tagesordnung des EU-Außenministertreffens am kommenden Montag gesetzt, doch weder EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton noch der Nachbarschafts-Kommissar Stefan Füle hätten bisher Zeit für eine Tunis-Reise gefunden. Man warte ab, statt "proaktiv" zu handeln, kritisiert die Grünen-Politikerin. "Wenn Kohl und Bush senior damals so auf die umstürzenden Ereignisse in der DDR reagiert hätten", schreibt Brantner, "wer weiß, ob Honeckers Erben nicht heute noch regieren würden." Die Europa-Abgeordnete mahnt zur Umkehr. Brüssel müsse "Schluss machen mit seiner Kuschelpolitik gegenüber arabischen Autokraten" und sich beispielsweise "klar zur neuen ägyptischen Protestbewegung bekennen". Die Zivilgesellschaft in Tunesien und Ägypten müsse auch finanziell unterstützt werden. Wenn die EU in ihrer Außenpolitik weiterhin "nach Opportunitätsgesichtspunkten statt wertorientiert" handle, warnt Brantner, büße sie "langfristig auch materiell und machtpolitisch" ihren Einfluss in der arabischen Welt ein.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelInformationspflichten von Aktiengesellschaften an der Börse
    Nächster Artikel Westerwelle bekräftigt Haltung der FDP im Streit um Hartz IV-Reform
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Linnemann will Info-Pflicht der Krankenkassen wieder einführen
    1 min
    Haseloff lehnt AfD-Verbotsverfahren ab und stützt Merz
    2 min
    Trump verkündet Abkommen mit Dänemark über Grönland
    1 min
    Rüstungsverbände beklagen langsame Geheimschutzprüfungen
    1 min
    Laschet kritisiert Debatte über Prüfung von AfD-Verbotsverfahren
    2 min
    AfD: Guterres kritisiert Versäumnisse demokratischer Kräfte
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken