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    Home»Nachrichten»Importpreise im Februar gestiegen

    Importpreise im Februar gestiegen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion30.03.21↻ 15.11.21
    Container, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

    Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Die Importpreise in Deutschland sind im Februar 2021 um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Gegenüber dem Vormonat stiegen sie um 1,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr hatte im Januar 2021 noch bei -1,2 Prozent gelegen, im Dezember 2020 bei -3,4 Prozent.

    Der Anstieg gegenüber Februar 2020 war vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Vorleistungsgüter beeinflusst. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,0 Prozent. Gegenüber Februar 2020 verteuerten sich vor allem Eisenerze (+39,7 Prozent), Nicht-Eisen-Metallerze (+19,2 Prozent) sowie Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (+13,8 Prozent) deutlich. Hauptgrund für den starken Anstieg der Preise für Eisenerz dürfte die steigende weltweite Nachfrage sein. Die Verteuerung dieses Rohstoffs wirkt sich in der Folge auf die Preisentwicklung für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen aus. Energieeinfuhren waren im Februar 2021 um 5,2 Prozent teurer als im Februar 2020, so die Statistiker weiter. Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate für Energie hatte Erdgas mit einem Plus von 24,2 Prozent. Außerdem verteuerte sich elektrischer Strom deutlich um 128,1 Prozent. Der hohe Preisanstieg erklärt sich aus den im Februar 2020 sehr niedrigen Preisen, bedingt durch einen europaweiten Nachfragerückgang in Verbindung mit einem starken Angebotsüberhang insbesondere aus den erneuerbaren Energien. Die Preise für importierte Investitionsgüter lagen im Februar 2021 um 0,9 Prozent unter denen von Februar 2020. Während unter anderem Tablets (-5,6 Prozent) und Smartphones (-4,2 Prozent) zu niedrigeren Preisen importiert wurden, waren Notebooks (+1,6 Prozent) sowie Kraftwagen und Kraftwagenmotoren (+0,8 Prozent) teurer. Verbrauchsgüter waren im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent, Gebrauchsgüter um 1,4 Prozent billiger. Gegenüber dem Vormonat verteuerten sie sich allerdings jeweils um 0,3 Prozent. Die Preise für landwirtschaftliche Güter lagen 0,4 Prozent unter denen von Februar 2020, stiegen aber gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent. Während sich insbesondere lebende Schweine (-48,7 Prozent) und Nüsse (-21,4 Prozent) gegenüber dem Vorjahresmonat stark verbilligten, wurden vor allem Rohkaffee (+8,3 Prozent) und Getreide (+12,3 Prozent) zu höheren Preisen importiert.

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