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    Home»Nachrichten»Corona»Infektiologin für Offenlegung der Daten bei Impfstoff-Zulassung

    Infektiologin für Offenlegung der Daten bei Impfstoff-Zulassung - Corona

    News RedaktionNews Redaktion03.12.20↻ 15.11.21
    Passagiere in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Passagiere in einer U-Bahn, über dts Nachrichtenagentur

    Die Infektiologin Marilyn Addo hat sich bei der möglichen Zulassung eines Corona-Impfstoffs für eine Offenlegung der Studiendaten ausgesprochen.

    Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - "Und um jetzt aufklären zu können für unsere Impfkampagnen brauchen wir natürlich aus diesen großen Studien mit 30.000, 40.000 Probanden genau diese Daten", sagte die Leiterin der Infektiologie des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf am Donnerstag dem Deutschlandfunk. "In wie vielen Prozent haben Leute Kopfschmerzen bekommen? Wie viel Prozent ist diese Nebenwirkung aufgetreten?" Das seien alles vorübergehende Nebenwirkungen, die alle nach ein bis zwei Tagen wieder weg gewesen seien, wenn sie aufgetreten sind.

    Wir brauchen mehr als einen Impfstoff

    "Aber das ist natürlich wichtig, damit wir auch da transparent aufklären können", sagte die Wissenschaftlerin. Es sei gut, dass man momentan elf verschiedene Impfstoffe in verschiedenen Impfstoffstrategien und -kategorien schon in der Phase III, der klinischen Prüfung, habe. "Es ist ja oft gesehen worden, dass zum Beispiel in der älteren Population bei der Grippeimpfung oft die Impfantworten schwächer sind als in einer jüngeren Population. Vielleicht braucht es dann halt für verschiedene Bevölkerungsgruppen verschiedene Impfansätze", sagte Addo.

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    Deswegen sei es gut, dass man derzeit breit aufgestellt ist. "Die mRNA-Impfstoffe sind jetzt vorne in der Entwicklung, weil sie so schnell hergestellt werden können, aber wir sollten auch die anderen Ergebnisse noch abwarten. Wir brauchen auch sicherlich mehr als einen Impfstoff, um die Weltbevölkerung zu versorgen", so die Infektiologin.

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