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    Home»Nachrichten»Ischinger: Politische Krise ändert nichts am Ansehen Deutschlands

    Ischinger: Politische Krise ändert nichts am Ansehen Deutschlands - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion14.02.20↻ 28.11.22

    Deutschland-Fahne, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Deutschland-Fahne, über dts Nachrichtenagentur

    München (dts Nachrichtenagentur) - Die politische Krise in Deutschland ändert nach Ansicht von Wolfgang Ischinger, dem Leiter der am Freitag beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz, nichts am Ansehen Deutschlands in der Welt. "Deutschland war und ist und wird von den Partnern gesehen als der stabile, zentrale Anker in Europa", sagte Ischinger in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion. "Wo finden Sie denn auf der Welt ein einziges Land, das seit 14 Jahren den gleichen Regierungschef hat?", fragte Ischinger unter Verweis auf die langjährige Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

    Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz ist nicht besorgt um die Stabilität der Demokratie in Deutschland. "Wir haben eine Lage, wo drei Viertel der Bevölkerung demokratische Parteien wählen", so Ischinger. Es sei "falsch, jetzt in Panik zu geraten, bloß weil wir mal wieder einen Personenwechsel in der Politik haben." Das passiere in anderen Ländern "alle paar Monate". Die in den Medien genannten möglichen Bewerber um eine Kanzlerkandidatur der Union seien "alle ehrenwerte Persönlichkeiten", so der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz.

    "Leider muss man sagen, die Welt ist gefährlicher geworden. Wir haben mehr Konflikte, wir haben mehr Kriege, wir haben mehr Flüchtlinge auf der Welt", sagte Ischinger in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion mit Blick auf die Themen der diesjährigen Sicherheitskonferenz. Zudem forderte er ein stärkeres Engagement Europas und Deutschlands in der Welt. "Die Zeiten, in denen unsere amerikanischen Freunde die Käseglocke amerikanischer Sicherheit über uns gestülpt haben, sind zunehmend vorbei", warnte der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz. Man müsse sich selbst "mehr kümmern, sonst kommen die Probleme, sonst kommt der Terror aus Nordafrika, aus dem Nahen Osten zu uns."

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