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    Home»Nachrichten»IW befürchtet lang anhaltende Chipkrise

    IW befürchtet lang anhaltende Chipkrise - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion07.10.21↻ 24.11.21
    Container, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - IW-Chef Michael Hüther geht davon aus, dass der Mangel an Halbleitern die deutsche Automobilindustrie noch lange weiter ausbremsen wird. "Die Chipkrise wird bis weit ins Jahr 2022 andauern", sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Trotzdem ist Hüther überzeugt, dass die deutsche Wirtschaft Mitte des kommenden Jahres ihr Vorkrisenniveau erreicht haben wird.

    "Ich rechne nicht damit, dass die konjunkturelle Erholung nachhaltig ausgebremst wird", so der Wissenschaftler. Derzeit kämen verschiedene negative Effekte zusammen. Neben dem Halbleitermangel würden auch die Lieferketten noch immer stocken, viel sei durch die Pandemie in Unordnung geraten. "Das sind aber letztlich alles temporäre Effekte", sagte Hüther. Der IW-Direktor verwies zudem auf die insgesamt positive Entwicklung an den Kapitalmärkten seit dem Crash im März 2020 und auf den intakten Welthandel. "Nach der Finanzkrise hat der Welthandel 20 Monate gebraucht, um das Vorkrisenniveau zu erreichen. Bei der Coronakrise waren es dagegen nur sechs Monate. Das zeigt, dass die Nachfrage da ist", sagte Hüther.

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