Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»IW: Staat zahlt zehn Milliarden Euro zu viel an Corona-Hilfen

    IW: Staat zahlt zehn Milliarden Euro zu viel an Corona-Hilfen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion29.11.20↻ 01.09.22
    Wegen Coronakrise geschlossener Laden, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Wegen Coronakrise geschlossener Laden, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die November- und Dezemberhilfen des Bundes werden um zehn Milliarden Euro höher ausfallen als notwendig. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Demnach verdienen die betroffenen Betriebe, vor allem aus der Gastronomie und dem Veranstaltungsgewerbe, dank der Entschädigung des Staates in vielen Fällen mehr Geld, als wenn sie geöffnet hätten.

    Das IW geht mit Verweis auf Zahlen der Bundesbank davon aus, dass bei den betroffenen Branchen im Durchschnitt die Hälfte der Kosten variabel sind, also gar nicht erst anfallen, wenn die Betriebe geschlossen sind, dennoch werden pauschal allen Betrieben 75 Prozent des Umsatzes des Vergleichsmonats 2019 ersetzt. Zwar gebe es Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen, über alle Betroffenen hinweg würde aber rund jeder dritte Euro der für November und Dezember von der Bundesregierung veranschlagten rund 30 Milliarden Euro zu viel gezahlt. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) deutet an, dass die betroffenen Branchen nicht über den Dezember hinaus mit dieser Art von Hilfen rechnen können. "Damit ist keineswegs eine neue Automatik begründet. Wir werden uns Gedanken machen müssen, was wir machen, wenn wir längere weitreichende Beschränkungen brauchen", sagte Altmaier der "Welt am Sonntag".

    Die angekündigten Hilfen für November und Dezember verteidigte er allerdings: "Natürlich ist die Orientierung am Umsatz nicht hundertprozentig gerecht, aber kein Kriterium kann für absolute Gerechtigkeit in jedem Einzelfall sorgen", sagte er der Zeitung. Deutliche Kritik kommt von der Opposition. "Wir brauchen Corona-Hilfen, die auch langfristig gerecht funktionieren und bei denen verantwortlich mit Steuergeldern umgegangen wird", sagte Claudia Müller, Mittelstandsbeauftragte der Grünen-Fraktion im Bundestag. Es könne nicht sein, dass bei den Einen viel zu viel und bei anderen, wie zum Beispiel Solo-Selbstständigen oder dem Einzelhandel viel zu wenig ankomme. Christian Dürr, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP, hält eine dauerhafte steuerliche Entlastung für die deutlich bessere Strategie. Auch Linke-Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch fordert die Bundesregierung zu Korrekturen auf: "Falls es nachweislich zu Überkompensierungen kommen sollte, muss das korrigiert werden", sagte er der Zeitung.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelUnternehmer lehnen Steuererhöhungen mehrheitlich ab
    Nächster Artikel Nur wenige Anträge auf Erstattung von Quarantäne-Verdienstausfällen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Linken-Wahlsieg: CSU für rasches Verbot von Immobilien-Enteignungen
    1 min
    Mehrheit der Deutschen will Preisdeckel für Benzin und Diesel
    1 min
    Ex-UN-Botschafter fordern Reform des Sicherheitsrats
    2 min
    JU-Chef Winkel fordert mehr Reformtempo von der Bundesregierung
    2 min
    AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union
    1 min
    Fifa-Präsident offen für Reformen und externe Überprüfung
    2 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken