Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Kommunen sehen kaum Entspannung der Migrationslage

    Kommunen sehen kaum Entspannung der Migrationslage - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion23.06.25
    Asylunterkunft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Asylunterkunft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Führende Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sehen trotz rückläufiger Asylantragszahlen keine Entlastung für die Kommunen.

    "Die Situation in den Städten und Gemeinden im Hinblick auf Unterbringung, Versorgung und Integration von Geflüchteten hat sich kaum entspannt", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, André Berghegger, dem "Handelsblatt". Dabei stelle die Integration der Asylsuchenden inzwischen die größte Herausforderung dar. Daher müsse es "weiterhin Priorität" sein, Migration nach Deutschland zu steuern und zu begrenzen.

    Ähnlich äußerte sich der Präsident des Deutschen Landkreistags, Achim Brötel. "Wenn die Erstzugänge weniger werden, heißt das deshalb zunächst einmal nur, dass der riesige Berg, auf dem wir sitzen, langsamer wächst. Aber: Er wächst deshalb trotzdem weiter", sagte Brötel dem "Handelsblatt". Es gebe zwar "sehr gelungene Beispiele einer Integration", aber eben auch das Gegenteil davon. "Gerade diese Menschen werden uns noch lange Zeit beschäftigen", sagte Brötel. "Zwischen dem physischen und dem gesellschaftlichen Ankommen liegt oft ein weiter Weg." Dabei gehe es um Spracherwerb, Zugang zu Kitas, Schulen, Arbeitsplätzen und soziale Teilhabe, erläuterte der Landkreistag-Präsident.

    Berghegger warnte, falsche Rückschlüsse aus den gesunkenen Zugangszahlen zu ziehen und etwa bestehende Unterkünfte zu reduzieren. "Für einen Rückbau von Unterbringungsmöglichkeiten besteht aktuell keinerlei Spielraum", sagte er. "Es müssen freie Kapazitäten vorgehalten werden, um auf eine sich verändernde Situation reagieren zu können."

    Das sieht auch Brötel so. Es sei schon einmal die Erfahrung gemacht worden, dass sich ein zu früher Rückbau von vorübergehend nicht mehr benötigten Unterkünften zu einem späteren Zeitpunkt gerächt hätte. "Die Welt ist einfach in Bewegung, und neue Unterkünfte sind nicht über Nacht zu realisieren." Insofern sei man gut beraten, jetzt eine "zugegebenermaßen teure Vorratshaltung" zu betreiben, sagte Brötel.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelWirtschaft drängt auf Lockerung der EU-Lieferketten-Richtlinie
    Nächster Artikel Steuerberater: Investitionsbooster nutzt primär größeren Firmen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Bilger will Wasserstraßen ausbauen
    1 min
    BdSt: 170 Milliarden Euro durch Abbau der kalten Progression
    1 min
    CDU-Haushälter fordern kompletten Ausgleich der kalten Progression
    2 min
    IW-Studie: Ostdeutsche Chefs sehen Demokratie gefährdet
    1 min
    Warken lobt Reform der Nachrichtendienste
    1 min
    Bundeswehr meldet hunderte Drohnenüberflüge
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Medizin+ stellt unabhängige Informationen zu den Themen Medizin und Gesundheit bereit. Wir folgen den Erkenntnissen der evidenzbasierten Medizin und erhalten keine Zahlungen von Pharmaunternehmen oder staatlichen Institutionen. Die bereitgestellten Informationen dürfen nicht für die Selbstdiagnose genutzt werden. Sie ersetzen nicht den Besuch beim Arzt.

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken