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    Home»Nachrichten»Kritik an Initiative gegen Prostitution

    Kritik an Initiative gegen Prostitution - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion20.05.20↻ 16.11.21
    Foto: Prostituierte, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Prostituierte, über dts Nachrichtenagentur

    Im Bundesfamilienministerium und der Unionsfraktion gibt es massive Kritik an der Initiative von CDU und SPD-Abgeordneten zur Bestrafung der Prostitution.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstoß sei "völlig sinnlos", sagte der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Marcus Weinberg (CDU), der "Bild-Zeitung" (Mittwochsausgabe). Mit einem Verbot würde man "die Frauen in dunkle Keller und in die Illegalität drängen", so der CDU-Politiker weiter.

    Abwanderung in die Illegalität

    Das Bundesfamilienministerium teilte auf Anfrage der Zeitung mit, es halte ein Prostitutionsverbot für "nicht zielführend". Hierdurch würden "Prostituierte mehr in die Illegalität getrieben", warnte Dirk Peglow, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Kriminalbeamten. Angesichts der coronabedingten Schließung von Prostitutionsstätten hatte eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten von Union und SPD ein Sexkaufverbot und Ausstiegsprogramme für Prostituierte gefordert. Es gibt in Deutschland 33.000 behördlich registrierte Prostituierte und nach Zahlen der Abgeordneten bis zu 400.000 insgesamt.
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