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    Home»Nachrichten»Lambsdorff: Thüringen-FDP "hat sich verführen lassen"

    Lambsdorff: Thüringen-FDP "hat sich verführen lassen" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion06.02.20↻ 17.11.21

    Alexander Graf Lambsdorff, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Alexander Graf Lambsdorff, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag Alexander Graf Lambsdorff kritisiert die Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen. "Die Landes-FDP hier sich hat verführen lassen, einen Kandidaten aufzustellen", sagte er am Donnerstag dem Deutschlandfunk. Der FDP-Politiker glaubt aber, es wäre "falsch, die FDP insgesamt verhaften" zu wollen.

    Die Möglichkeit einer "stillschweigenden Koalition" mit der AfD lehne seine Partei und ihr Vorsitzender Christian Lindner ab. "Das, was Christian Lindner in Berlin gestern gesagt hat, war ja völlig eindeutig. Er sagt ganz klar, er will und wird nicht Parteivorsitzender einer Partei sein, die Absprachen mit der AfD trifft." Lambsdorff rechnet damit, dass Kemmerich sein Amt "in nicht allzu ferner Zukunft" zurückgebe und es dann Neuwahlen gebe. "Es handelt sich hier um eine Situation, in der der Versuch gemacht wird, falsch zu regieren, und die FDP lehnt das in der Breite, glaube ich, sehr deutlich ab."

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