Neue Daten aus Studie mit 160.000 Frauen
Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ist bei Frauen erhöht, wenn nahe Verwandte wie Mutter oder Schwester schon an dieser Krebsart erkrankt sind. Ein Zusammenhang ist unter Experten unbestritten, über das Ausmaß herrschte aber bisher keine Einigkeit. Jetzt zeigt eine britische Studie, die die Daten von rund 160.000 Frauen ausgewertet hat: Das Risiko ist nur 1,7fach erhöht und damit geringer als bisher angenommen.
Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Die weitaus meisten Frauen, in deren Familien Brustkrebs auftrat, erkrankten nicht an dem bösartigen Tumor. Die Privatdozentin Dr. Rita Schmutzler, Brustkrebsspezialistin an der Universität Bonn, rät trotzdem zur Vorsicht: Unter bestimmten Bedingungen gebe es durchaus Hochrisikopatientinnen. Deshalb empfiehlt sie, grundsätzlich ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen.
Quelle: Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau

Das ist eine gute Nachricht. Meine Mom hatte Brustkrebs und diese Jahre waren furchtbar. Wir sind buchstäblich durch die Hölle gegangen. Meine Mutter hat es überlebt und gilt heute als geheilt.
Aber ich habe immer schiss, dass es mich auch erwischt. Ich traue mich aber auch nicht, diesen Gentest machen zu lassen.