Babys verstehen viel einfacher, als viele Eltern denken. Ein Team der Abteilung Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie am Universitätsklinikum Heidelberg um Dr. Angelika Gregor und Prof. Manfred Cierpka hat das Verhalten der Kleinen erforscht und die Ergebnisse für einen Elternkurs aufbereitet. „Wir bestärken die Eltern darin, wieder nach ihrer Intuition zu handeln“, sagt Forscherin Dr. Gregor im Apothekenmagazin BABY&Familie. So halten Babys etwa aktiv Blickkontakt, wenn sie spielen oder unterhalten werden möchten. Sie wenden den Blick ab, wenn sie genug haben. Sind sie erschöpft, gähnen sie und reiben sich die Augen. Macht Baby Fäustchen, bedeutet dies Anspannung und den Wunsch nach Beruhigung. Angelika Gregor ist überzeugt: „Mit wenigen kleinen Tipps kann man bei Babys ganz Großes bewirken.“
Das Apothekenmagazin Baby&Familie 10/2005 liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
