Das Norovirus ist das aktuell wohl meist gehypte Virus in Deutschland. Einerseits zurecht: Die Infektionszahlen steigen dramatisch. Andererseits ist der Krankheitsverlauf in den allermeisten Fällen nicht wirklich dramatisch und die Möglichkeiten, sich vor einer Infektion zu schützen, sind eher gering. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bringt jetzt Licht ins Dunkel und informiert mit einer "Bürgerinformation" über Noroviren.
Wie man dem Norovirus vorbeugen kann, welche Symptome auf eine Infektion hindeuten und wie die Ansteckung verläuft:
Bürgerinformation zu Infektionen mit Noroviren
Unter www.bzga.de stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationen für Bürgerinnen und Bürger zum Thema "Noroviren" bereit. Das Norovirus zählt zu den häufigsten Erregern von infektiösen Magen-Darm-Erkrankungen. Im Winter und Frühjahr treten vermehrt Norovirus-Infektionen auf. Deswegen informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) über die Ansteckungswege und allgemeine Verhaltensregeln.
Die Krankheit beginnt meist nach einer Inkubationszeit von 10 bis 50 Stunden. In aller Regel kommt es zu großer Übelkeit, starkem Erbrechen, Bauchkrämpfen, Durchfällen und Kreislaufbeschwerden. Fieber tritt selten auf. Normalerweise sind die Beschwerden nach 12 bis 60 Stunden abgeklungen. Die Erkrankung ist zwar unangenehm, aber bei gesunden Menschen nicht lebensbedrohlich. Gefahren bestehen besonders für kleine Kinder und alte Menschen, wenn durch Erbrechen und Durchfall viel Flüssigkeit und Salze verloren gehen.
Das "A und O", um sich und andere gegen eine Ansteckung zu schützen, ist die Vermeidung des direkten Kontakts zu Erkrankten und das gründliche Händewaschen. Das Virus wird entweder durch direkten Kontakt mit dem Erkrankten, mit Stuhl oder Erbrochenem oder indirekt durch das Berühren verschmutzter Flächen wie Türklinken, WC s oder Waschbecken übertragen. Da Viren noch über Tage, im Einzelfall auch über Wochen, mit dem Stuhl ausgeschieden werden können, sollen diese Hygienemaßnahmen auch dann eingehalten werden, wenn die Symptome bei dem Erkrankten bereits abgeklungen sind.
Eine Impfung gegen die Norovirus-Infektion gibt es bislang nicht. Nach durchgemachter Infektion scheint es nur zu einer kurz dauernden Immunität von wenigen Monaten zu kommen. Danach ist eine neue Infektion möglich.
Kommentar: Hattet Ihr schon mal Noroviren oder jemand aus Eurem Bekanntenkreis? Schreibt uns Eure Erfahrungen und Meinungen! Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

Ich habs gerade hinter mir und ich dachte ich müsste sterben. Zwei Tage ca. dann ist der Spuk vorbei. Normal essen ist aber auch danach noch nicht möglich. Außerdem braucht man allerdings noch ca. 5 Tage um sich zu erholen. Vor allem der Kreislauf und der Blutdruck ist schwer wieder in Gang zu bekommen.
Ich hatte es auch über Weihnachten 2010. Es hat wesentlich länger gedauert als die zwei Tage und man kann bis 14 Tage danach noch ansteckend sein. Also unbedingt nach dem Abklingen der Krankheit nochmal Stuhlprobe zum Arzt bringen.
Ansonsten denke ich,merkt man, wenn man es hat, Schüttelfrost, Kranheitsgefühl – mit verdorbenem Magen nicht zu vergleichen.