Geburten im Wasser verlaufen schmerzärmer, schneller und unkomplizierter, aber genauso sicher wie Geburten im Bett oder auf dem Gebärstuhl, berichtet die Apothekenzeitschrift BABY und die ersten Lebensjahre. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Geburtsmediziners Albin Thöni und des Kinderarztes Konrad Mussner aus Sterzing in Südtirol. Sie verglichen 969 Wassergeburten mit 515 Niederkünften im Bett und 172 auf dem Gebärhocker. Auffällig selten war bei der Geburt im Wasser ein Dammschnitt nötig. Er erfolgt vorbeugend, wenn ein unkontrollierter Riss der Beckenbodenmuskulatur droht. Nur eine von 200 Frauen musste geschnitten werden. Bei der Geburt im Bett traf es jede sechste Frau (17,2 Prozent), bei der Entbindung auf dem Hocker jede dreizehnte (7,6 Prozent). Ebenfalls überraschend deutlich der Vorteil durch geringere Schmerzen: Keine der im Wasser gebärenden Frauen benötigte ein Schmerzmittel.
Quelle: Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre
