Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Merkel gegen Vorzugsbehandlung für Geimpfte

    Merkel gegen Vorzugsbehandlung für Geimpfte - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion24.02.21↻ 13.07.22
    Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist dagegen, Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft wurden, gegenüber nicht geimpften zu bevorzugen. "Solange die Zahl der Geimpften noch so viel kleiner ist als die derjenigen, die auf die Impfung warten, sollte der Staat beide Gruppen nicht unterschiedlich behandeln", sagte die Bundeskanzlerin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Wo es um private Vertragsverhältnisse gehe, "können wir uns von staatlicher Seite wenig einmischen", ergänzte sie.

    Außerdem müsse erst "eindeutig" geklärt sein, dass Geimpfte nicht mehr ansteckend seien. Merkel machte jedoch deutlich, dass sich der Umgang mit Geimpften und Nicht-Geimpften verändern könne. "Wenn wir genügend Menschen ein Impfangebot gemacht haben werden und sich einige partout nicht impfen lassen wollen, wird man überlegen müssen, ob es in bestimmten Bereichen Öffnungen und Zugänge nur für Geimpfte geben soll. Aber da sind wir noch nicht." Die Kanzlerin selbst will sich erst impfen lassen, wenn sie nach der von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Priorisierung an der Reihe ist. "Ich halte es für richtig, neben den besonders vulnerablen und den älteren Menschen erst einmal Bevölkerungsgruppen zum Impfen einzuladen, die in ihrem Beruf keinen Abstand halten können."

    Merkel machte deutlich, dass ihr das Abstandhalten im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen möglich sei. "Eine Erzieherin in der Kita, ein Grundschullehrer kann das nicht. Das sind die Menschen, die vor jemandem wie mir drankommen sollten." Merkel wies auf die Gefahren hin, die von einer Infektion auch für jüngere Menschen ausgehe. "Ich möchte Corona nicht bekommen und tue vieles, um es zu verhindern." Doch sollten erst die Älteren geimpft werden und diejenigen mit besonderen Vorerkrankungen und auch Menschen, die in engen Kontakt mit Infizierten kommen. "Das ist eine sinnvolle Reihenfolge, an die ich mich halten möchte." Merkel sagte, je mehr Impfstoff vorhanden sei, desto flexibler werde man mit den Priorisierungen umgehen müssen. Die Kanzlerin zeigte sich zuversichtlich, was die Impfbereitschaft der Deutschen angeht. "Sie ist gar nicht schlecht - und nimmt noch zu. Jedenfalls kein Grund, pessimistisch zu sein."

    Sie bekräftigte, dass sie gegen eine Impfpflicht sei. "Davon rate ich ab. Wir haben zugesagt, dass es keine Impfflicht geben wird. Ich halte das bei der insgesamt hohen Impfbereitschaft auch nicht für notwendig." Man könne und müsse mit Argumenten werben. Die Hersteller arbeiteten zusätzlich daran, auch für Kinder und Jugendliche Impfstoff zu produzieren. Auch für Schwangere würden die Impfstoffe getestet. "Wir haben genügend Impfwillige, um die Herdenimmunität zu erreichen."

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelLinke vermeidet Kampfabstimmung um Bundesgeschäftsführer-Posten
    Nächster Artikel Impfvordrängler sollen bis zu 25.000 Euro Bußgeld zahlen müssen
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Frei zeigt sich irritiert über Abwertung von Kompromissen
    2 min
    Italo hält an Markteintritt in Deutschland fest
    2 min
    Staatsverschuldung: Bund muss mehr Steuergeld für Zinsen ausgeben
    1 min
    Audretsch offen für Grün-Rot-Rot im Bund
    2 min
    Koalition will neue Regeln für Forschungs-Kooperationen mit China
    1 min
    BMW verkauft neuen Elektro-SUV in Europa doppelt so oft wie Mercedes
    1 min

    Die Kommentare sind geschlossen.

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken