Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Ökonomen: Keine Massenarbeitslosigkeit durch Jobabbau in Autobranche

    Ökonomen: Keine Massenarbeitslosigkeit durch Jobabbau in Autobranche - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion28.11.19↻ 24.12.221
    Foto: Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur

    Führende Ökonomen erwarten durch die Einsparungen und den geplanten Stellenabbau in der Autoindustrie keine Massenarbeitslosigkeit in Deutschland.

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Die Lage in der Automobilindustrie ist ernst", sagte der Präsident des Münchner Ifo-Instituts Clemens Fuest den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Ein massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit ist aber derzeit nicht zu erwarten, weil gleichzeitig in anderen Bereichen neue Arbeitsplätze entstehen, vor allem im Dienstleistungssektor."

    Arbeitsplatzabbau noch nicht beendet

    Es sei allerdings damit zu rechnen, dass der Arbeitsplatzabbau in der Autobranche noch nicht beendet sei. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, wertet die Einsparungen als Folgen des technischen Strukturwandels und eigener Fehler der Branche wie den Dieselskandal. "Die Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt in Deutschland dürften - wenn überhaupt - überschaubar sein. Denn der Stellenabbau soll sich offenbar nicht abrupt, sondern über viele Jahre verteilt und ohne Entlassungen vollziehen."

    Anzeige

    Der Strukturwandel bringt es nach Ansicht von Felbermayr zudem mit sich, dass in anderen Bereichen neue Arbeitsplätze entstehen. "Die Beschäftigten in der Automobilbranche sind hierbei mit ihren überdurchschnittlichen Qualifikationen in einer sehr guten Ausgangsposition." Außerdem schaffen die Autokonzerne auch neue Stellen, vor allem im Bereich der Elektromobilität. "Ein starker Anstieg von Arbeitslosigkeit infolge veränderter Wirtschaftsstrukturen konnte in der Vergangenheit nicht beobachtet werden, und es deutet nichts darauf hin, dass sich daran etwas ändert", so Felbermayr.

    In der Autoindustrie regiert derzeit der Rotstift

    Nach Audi hatte auch BMW Einsparungen in Milliardenhöhe angekündigt. Nach einer Prognose des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft werden bis zum Jahr 2030 rund 125.000 der aktuell 800.000 Stellen in der deutschen Autoindustrie wegfallen. Allein in diesem Jahr haben Autohersteller und ihre Zulieferer bislang den Abbau von insgesamt rund 50.000 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt, so der Direktor des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelAKK verteidigt Dienstpflicht-Vorstoß
    Nächster Artikel Studie bescheinigt Internetkonzernen gravierende Datenschutz-Mängel
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Kommunen fordern weitere 65 Milliarden Euro aus Sondervermögen
    1 min
    Wirtschaftsweise nennt neuen Tankrabatt "zynisch"
    1 min
    Linke fordert 10.000 E-Bus-Bestellungen bei VW
    1 min
    Insa: AfD bleibt stärkste Kraft - Linke und FDP legen zu
    1 min
    Generalinspekteur-Nachfolge: Verteidigungspolitiker mahnen zur Eile
    2 min
    2. Bundesliga: Hertha BSC gewinnt in Dresden
    1 min
    1 Kommentar
    Die Kommentare wurden von unseren Lesern erstellt und nicht durch die Redaktion geprüft.

    1. achkle on 29.11.19 22:07

      „Denn der Stellenabbau soll sich offenbar nicht abrupt, sondern über viele Jahre verteilt und ohne Entlassungen vollziehen.“

      Nichts desto trotz werden die z. B. 9200 bei Auto, die 7000 bei VW, die 10000 Weltweit nicht neu besetzt, ergo 16200 Arbeitslose durch nicht mehr besetzte Stellen ! Und es bleibt ja nicht bei diesem Stellenabbau. Wieder solche Sprachrohre die im Sinn der Politik den Bürger belügen

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken