Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Rechnungshof wirft Ländern zu geringe Ausgaben für Nahverkehr vor

    Rechnungshof wirft Ländern zu geringe Ausgaben für Nahverkehr vor - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion25.10.19↻ 07.01.23

    Straßenbahnhaltestelle, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Straßenbahnhaltestelle, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundesrechnungshof hat die Länder für Missmanagement im Umgang mit den Milliardenbeträgen kritisiert, die der Bund für den Öffentlichen Personennahverkehr an sie überweist.

    Im Jahr 2016 ließen die Länder etwa jeden zehnten Euro, insgesamt 840 Millionen Euro, liegen, wie aus einem Bericht der Rechnungsprüfer an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht, über den die "Rheinische Post" (Freitagsausgabe) berichtet. Die Länder übernehmen dem Bericht zufolge selbst durchschnittlich nur 27 Prozent der Ausgaben für den ÖPNV, obwohl dieser seit 1996 zu ihren Kernaufgaben gehört.

    "Im Interesse einer auskömmlichen Finanzierung der Aufgaben des ÖPNV wäre ein stärkeres finanzielles Engagement der Länder dringend geboten", heißt es in dem Bericht. Es bestehe die Gefahr, dass der ÖPNV aufgrund der ungleichen Finanzierungsverhältnisse zunehmend als Bundesaufgabe wahrgenommen werde und der Bund diese Länderaufgabe bald alleine finanziere, schreiben die Prüfer. Die Länder investierten nur einen Teil ihrer vorhandenen Mittel in den Betrieb von Nahverkehrszügen oder Bussen oder in neue Verkehrsprojekte.

    Von 2008 bis 2016 häuften sie insgesamt 2,8 Milliarden Euro aus diesen sogenannten Regionalisierungsmitteln des Bundes an. Die Bonner Prüfer kritisieren das: "Aus Sicht des Bundesrechnungshofes ist es bedenklich, dass Steuermittel in solchen Größenordnungen von den Ländern über Jahre hinweg nicht für den gesetzlich vorgesehenen Zweck verausgabt werden." Der Rechnungshof forderte das Bundesverkehrsministerium auf, die Länder genauer zu überprüfen und "kritisch zu beobachten", wie sich die Zahl der angesparten Bundesmittel entwickelt. Für den haushaltspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, ist das Vorgehen der Länder inakzeptabel.

    "Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht die hohe Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs für das Klima und die Überwindung des Stadt-Land-Gefälles beschworen wird", sagte er. Umso erschreckender sei daher, dass die Länder laut Bundesrechnungshof allein 2016 Regionalisierungsmittel des Bundes in Höhe von 840 Millionen ungenutzt liegen ließen. "Die Länder sollten deshalb alles daran setzen die vorhandenen Milliardenhilfen des Bundes erst zu verwenden, bevor sie immer neue Mittel vom Haushaltsgesetzgeber einfordern, und gleichzeitig auch ihrer eigenen Verantwortung wieder in größerem Umfang gerecht werden", mahnte der FDP-Politiker.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBDI: Regierung ruiniert Wettbewerbsfähigkeit der Industrie
    Nächster Artikel GroKo streitet über Offenlegung von Steuerdaten großer Konzerne
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Amtliches Wahlergebnis: CDU in Mecklenburg-Vorpommern draußen
    2 min
    Dobrindt will Schutzstatus von Syrern breit aberkennen
    1 min
    Ramelow weist Kritik des Zentralrats der Juden zurück
    2 min
    Krankenhäuser fordern Abbau von Bürokratie im Gesundheitswesen
    1 min
    Mecklenburg-Vorpommern: CDU in Hochrechnungen unter fünf Prozent
    1 min
    Schwesig sieht Möglichkeit für "demokratische, stabile Regierung"
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken