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    Home»Nachrichten»Röttgen sieht Existenz der CDU als Volkspartei gefährdet

    Röttgen sieht Existenz der CDU als Volkspartei gefährdet - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion23.10.21↻ 24.11.21
    Norbert Röttgen, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Norbert Röttgen, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - CDU-Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen sieht die Existenz der CDU als Volkspartei in Gefahr. "Es gibt erheblichen Erneuerungsbedarf, wenn wir Volkspartei bleiben wollen", sagte er der "Rheinischen Post" und dem "General-Anzeiger" (Samstagausgabe). Er habe schon im Januar dieses Jahres bei seiner Bewerbung für den CDU-Vorsitz gesagt: "Wenn wir uns nicht verändern, werden wir nicht Volkspartei bleiben. Das gilt weiter, und leider sind wir auf dem Weg, weiblicher, jünger und digitaler zu werden, noch nicht sehr viel weitergekommen. Da gibt es noch was zu tun."

    Röttgen sagte weiter, wenn die CDU sich nun "bestmöglich für die Zukunft" aufstelle, "werden wir es auch wieder schaffen, die Menschen von unserer Politik zu überzeugen". Röttgen wollte sich nicht dazu äußern, ob er ein zweites Mal für den Vorsitz der Bundes-CDU kandidieren werde. "Ohne damit etwas anzudeuten: Wenn es in der Partei Wettbewerb gibt, nennt man das Demokratie." Er sei Anhänger des "Repräsentationsprinzips und der Entscheidung auf einem Parteitag" über eine Neuaufstellung der CDU. Es gebe aber Situationen, in denen eine breitere Legitimation gewünscht und notwendig sein könne. Wenn die Mehrheit der 330 CDU-Kreisvorsitzenden bei ihrer Entscheidung zur Neuaufstellung der Partei dafür votiere, "dass die Mitglieder Teil des Neuanfangs sein wollen, dann hätte ich vollstes Verständnis und würde eine Mitgliederbefragung begrüßen". Eine nächste Persönlichkeit an der Spitze der CDU habe die Aufgabe, "die christdemokratische Idee für unsere Zeit neu zu begründen". Die "neue Führungsfigur der Mitte" müsse diesen Aufbruch wollen, können und Widerhall und Akzeptanz in Partei und Gesellschaft finden.

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