Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Rufe aus der Union nach Reform der Erbschaftssteuer

    Rufe aus der Union nach Reform der Erbschaftssteuer - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion02.09.25
    Friedhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Friedhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Union mehren sich die Stimmen, die eine Reform der Erbschaftssteuer fordern.

    "Statt über Steuererhöhungen zu diskutieren, sollten wir als Koalition zusehen, wie wir Steuerschlupflöcher schließen. Bei der Erbschaftsteuer gibt es die", sagt Johannes Winkel (CDU), Vorsitzender der Jungen Union, der "Welt" (Mittwochausgabe). "Ich glaube, da besteht Handlungsbedarf, mehr Gerechtigkeit herzustellen", so Winkel. Der Bundestagsabgeordnete spielt darauf an, dass für beispielsweise großen Immobilienbesitz hohe Erbschaftsteuern gezahlt werden müssen, für ererbte Unternehmen gegebenenfalls gar nichts.

    "Wir werden eine Debatte um die Erbschaftsteuer bekommen. Nicht nur, weil noch diesem Jahr ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts dazu zu erwarten ist, sondern weil es sich um eine Frage der Gerechtigkeit handelt", meint etwa der CDU-Finanzpolitiker Olav Gutting. "Die Privilegierung von Betriebsvermögen ist wichtig und im Grunde der richtige Ansatz. Das muss aber immer wieder erklärt werden." Denkbar wäre ein pauschaler Steuersatz für die Unternehmensnachfolge, schlägt der CDU-Abgeordnete als Reform vor, gibt aber zu bedenken: "Ein Steuersatz von pauschal zehn Prozent, wie vorgeschlagen, wäre hier aber viel zu hoch. Das würde zu viele Unternehmen zu stark belasten", so Gutting.

    Die SPD verstärkt derweil den Druck, die Erbschaftssteuer zu erhöhen. "Die derzeit geltenden Regelungen bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer sind ungerecht", sagte die stellvertretende Fraktionschefin Wiebke Esdar, ebenfalls der "Welt". Insbesondere sehr große Vermögen seien vielfach privilegiert, weshalb ihre Fraktion eine "Überarbeitung der Verschonungsregelungen bei Betriebsvermögen" ebenso anstrebe wie eine "kritische Prüfung steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten" von Stiftungen. Obwohl der Fraktionsvizechefin klar sein dürfte: Mit Mehreinnahmen aus der Erbschaftsteuer würde sich das Milliardenloch im Bundeshaushalt gar nicht stopfen lassen - denn als Ländersteuer fließt daraus kein Geld an den Bund.

    Die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Frauke Heiligenstadt, fordert: "Wir brauchen dringend eine gerechtere Verteilung der Steuerlast." Wer wenig oder durchschnittlich verdiene, solle spürbar entlastet werden. "In diesem Zusammenhang sollten wir Erhöhungen für die höchsten Einkommen und größten Vermögen in unserem Land nicht ausschließen."

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelPolizeigewerkschaft kritisiert Migrationspolitik als unzureichend
    Nächster Artikel Innenminister ehrt Bundespolizisten für Rettungsaktion in Kabul
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Airbus-Aufsichtsratschef will globales Abkommen zur KI-Kontrolle
    1 min
    Endergebnis: Linke gewinnt Berlin-Wahl
    1 min
    Amtliches Wahlergebnis: CDU in Mecklenburg-Vorpommern draußen
    2 min
    Dobrindt will Schutzstatus von Syrern breit aberkennen
    1 min
    Ramelow weist Kritik des Zentralrats der Juden zurück
    2 min
    Krankenhäuser fordern Abbau von Bürokratie im Gesundheitswesen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken