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    Home»Nachrichten»Schweinegrippe Impfung in Deutschland mit vielen Fragezeichen

    Schweinegrippe Impfung in Deutschland mit vielen Fragezeichen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion26.03.14↻ 19.10.25
    Schutzimpfung
    Schutzimpfung (Foto: Syda Productions | Shutterstock)

    Am 26. Oktober wird voraussichtlich auch hierzulande die Impfung gegen die Schweinegrippe (H1N1) starten. Eine Auslieferung des Impfstoffs an der Gesundheitsämter der Länder ist bereits für den 19. Oktober geplant.

    Da die Abholung des Impfstoffes allerdings in täglichen Etappen mit jeweils vier Bundesländern erfolgt, könnte sich der Impfstart je nach Region auch ein paar Tage verzögern. Geimpft werden sollen zunächst nur Risikopatienten und Menschen, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens unerläßlich sind. Eine Impfung für die Allgemeinheit soll ab Mitte November möglich sein.

    Schweinegrippe Impfung: Akzeptanz fraglich

    Die Frage ist allerdings nach wie vor, ob dieses Angebot überhaupt auf eine ausreichende Nachfrage stößt. Deutschland gilt als impfmüde und unterschreitet regelmäßig die Immunisierungsempfehlungen der Impfkomission der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Medienberichte über kritische Bestandteile des im Schnellverfahren entwickelten Impfstoffs dürften der Impffreude nicht gerade helfen. So berichtete zum Beispiel erst heute die BILD in ihrer Onlineausgabe davon, dass die Bundeswehr für ihre Soldaten einen anderen Impfstoff ohne quecksilberhaltige Konservierungsstoffe und andere umstrittene Beigaben geordert habe. Aber genau der soll bei den Massenimpfungen nur für Risikopatienten eingesetzt werden.

    Verunsicherung groß

    Die Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung ist groß. Das spiegelt sich auch im Internet wider. Viele Menschen reagieren abwartend und würden sich vermutlich erst dann impfen lassen, wenn die Schweinegrippe zu einer echten Bedrohung geworden ist.

    Überflüssige Impfdosen für Entwicklungsländer

    Sollte sich die Schweinegrippe-Impfung tatsächlich nicht als Kassenknüller erweisen, droht ein erneuter Kostenstreit. Die Kassen zahlen nämlich nur für Impfstoffe, die auch verabreicht wurden. Der Bund wird vermutlich auf Impfstoff sitzen bleiben. Angeregt wurde bereits der Vorschlag, diese im Zuge der Entwicklungshilfe anderen Staaten zur Verfügung zu stellen.

    Anm.d.Red.: Die Schweinegrippe Impfung wird zum Massenexperiment. Wie viele Menschen werden bereit sein, sich impfen zu lassen. Welche Nebenwirkungen wird der nur über einen kurzen Zeitraum getestete Impfstoff langfristig hinterlassen? Was passiert mit Risikopatienten, mit Schwangeren, HIV-Positiven, Rheumatikern, chronisch Kranken?

    Möglicherweise erweist es sich als Vorteil, dass Deutschland den Impfstoff deutlich später bekommt als beispielweise die Vereinigten Staaten. Eine Vorlaufzeit von 6-12 Wochen sind eben auch wein Frühwarnsystem was eventuelle Nebenwirkungen bei bestimmten Patientengruppen angeht.

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