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    Home»Nachrichten»Schweinegrippe Impfung: Nur geringe Nebenwirkungen

    Schweinegrippe Impfung: Nur geringe Nebenwirkungen » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion26.03.14↻ 19.10.25

    Entgegen den Befürchtungen vieler Menschen hat eine aktuelle Studie ergeben, dass der bereitgestellte Impfstoff gut verträglich ist und meist sogar in niedrigeren Dosen verabreicht werden kann, als ursprünglich angenommen wurden. Dieses Zwischenergebnis meldete der Radiosender NDR 90,3 am 09. Oktober als Ergebnis von Untersuchungen aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland. Ab dem 19. Oktober stehen die Impfstoffe in Berlin zur Abholung bereit.

    Mit den 50 Millionen Impfdosen, die für Deutschland bereitstehen, kann, sofern notwendig, mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung geimpft werden. Vorerst ist geplant, Kinder im Alter von ½ Jahr bis zum Alter von neun Jahren zweimal mit je der Hälfte einer Dosis für Erwachsene zu impfen und ältere Menschen, deren Immunsystem besonders stark stimuliert werden muss, zweimal mit der vollen Dosis impfen zu lassen.

    Nebenwirkungen der Schweinegrippe Impfung

    Ein Forscher des BNI gab an, dass es bei allen Teilnehmern an den Studien nur zu leichten Nebenwirkungen gekommen sei, die sich in Gliederschmerzen und Rötungen der Haut äußerten. Der Impfstoff kann bedenkenlos als Massenimpfstoff eingesetzt werden. Einzige Ausnahme sind Schwangere, denen ist die Impfung ohne Wirkungsverstärker zu injizieren, der steht allerdings momentan in Deutschland noch nicht zur Verfügung.

    Schweinegrippe darf nicht unterschätzt werden

    Von Seiten des Robert Koch Instituts wird eindringlich davor gewarnt, die Schweinegrippe zu unterschätzen. In Deutschland startet die Impfung planmäßig am 26. Oktober, bei der erst das medizinische Personal und dann Menschen mit chronischen Erkrankungen geimpft werden sollen. Trotzdem die Krankheit bisher deutlich milder als erwartet verlaufen ist, kann nicht davon ausgegangen werden, dass das auch in Zukunft so bleibt. Das H1N1 Virus hat genügend Potenzial, um sich zu verändern.

    Die Impfkritiker

    Aber es gibt auch Kritiker, die den Standpunkt vertreten, dass der Impfstoff in einem stark verkürzten Zulassungsverfahren auf den Markt gebracht wurde und allein aus diesem Grund doch etwas Vorsicht geboten sei. Die Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht liegt in der Verantwortung des Einzelnen und ist gut abzuwägen.

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