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    Home»Nachrichten»Schwesig fühlt sich von Merkels Kritik nicht angesprochen

    Schwesig fühlt sich von Merkels Kritik nicht angesprochen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion23.04.20↻ 13.07.22

    Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Kritik von Kanzlerin Angela Merkel am "forschen" Vorgehen der Bundesländer bei den Lockerungen der Corona-Vorschriften hat sich Mecklenburg-Vorpommerns dafür ausgesprochen, den Weg der engen Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern beizubehalten. Sie selbst habe sich von Merkels Kritik "überhaupt nicht" angesprochen gefühlt, sagte Schwesig der "Bild" (Freitagausgabe). Man sei "ja das Land in Deutschland mit den geringsten Infektionen und gehen jetzt Schritt für Schritt wieder Wege der Öffnung".

    Daher habe "die Kanzlerin mit uns keine Not". Dennoch hielte sie es für besser, "wenn die Kanzlerin einfach direkt die Ministerpräsidenten anspricht", so Schwesig. In einer Runde von 16 Länderchefs und einer Kanzlerin könne man "auch mal unterschiedlicher Meinung sein" und "die Dinge vor Ort anders bewerten". Aber sie wünsche sich in der Öffentlichkeit, "dass Bundeskanzlerin und alle 16 Ministerpräsidenten weiter eng zusammenbleiben". Es sei "wichtig für die Bevölkerung, dass sie darauf vertrauen kann". Schwesig forderte von der Bundesregierung mehr Engagement für Bezieher niedriger Einkommen. Es sei zwar richtig, "dass das Kurzarbeitergeld jetzt ein bisschen angehoben wird, aber das reicht nicht aus". Da müsse dann die Kanzlerin sich auch stärker einsetzen, "dass man den Leuten, die jetzt noch unter den Schließungen leiden - finanziell existenziell - auch besser hilft".

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