Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Siemens-Chef: "2030 werden Züge keine Verspätung mehr haben"

    Siemens-Chef: "2030 werden Züge keine Verspätung mehr haben" - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion30.12.21↻ 09.04.22
    Verspätungs-Anzeige bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Verspätungs-Anzeige bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur

    München (dts Nachrichtenagentur) - Eine massive Veränderung des Lebens erwartet Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, noch in diesem Jahrzehnt. "Wir müssen im Jahr 2030 nicht mehr zu einem Amt gehen, um Ausweise auszustellen, die Verwaltung ist durchdigitalisiert", sagt er der "Süddeutschen Zeitung" (Silvesterausgabe). Auch die Produktion werde sich wandeln.

    Die meisten Produkte hätten bald einen sogenannten "digitalen Zwilling", der sich immer wieder aktualisiert, sodass jeder Fehler fern des Produktes erkannt und korrigiert werden könne. Und jeder Entwickler werde auf seinem Bildschirm sehen, welchen CO2-Abdruck sein Modell habe, und er bekomme einen Vorschlag, wie man den reduzieren könne. "Wir werden komplett digitale Netze haben, die die Speicher im Auto und in den Gebäuden so nutzen, dass immer genug Strom da ist, obwohl wir immer mehr davon verbrauchen. Die Kohlekraftwerke werden weitgehend runtergefahren sein." Es werde immer mehr dunkle Fabriken geben, in denen man das Licht ausschalten könne, weil sie eigenständig arbeiten. Im Jahr 2030 werde es auch 20 Prozent mehr Kapazitäten im Bahnverkehr geben, und trotzdem "werden Züge keine Verspätung mehr haben - eben weil wir die Digitalisierung vorangetriebenen haben werden und wissen, was in den Zügen passiert, bevor sie kaputtgehen." Auch am Bau werde sich vieles ändern: "Wir isolieren doch heute unsere Gebäude zu Tode. Automatisieren würde viel mehr helfen. Da könnte man das Kapital besser einsetzen. 2030 wird es ein Desaster wie Berlins Flughafen BER nicht mehr geben. Denn dann gäbe es einen digitalen Zwilling, an dem alles erprobt wird, und der Flughafen würde fehlerfrei gebaut." Die Digitalisierung werde aber "sehr, sehr viel Geld kosten", und es müsse "massiv umverteilt werden. Es kann nicht sein, dass die Energiewende vor allem die Leute mit niedrigem Einkommen belastet." Da müsse die Politik reagieren, so Busch. Auf die Frage, ob die fortschreitende Digitalisierung nicht bei Siemens viele Arbeitsplätze kosten werde, sagt Busch: "Ehrlich gesagt, glaube ich gar nicht, dass wir 2030 weniger Mitarbeiter haben werden als heute. Unser Problem wird nicht sein, dass wir Stellen abbauen müssen. Sondern dass wir in einer alternden Gesellschaft überhaupt noch die Mitarbeiter kriegen, die wir brauchen."

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelMinisterium: Schnelltests funktionieren bei Omikron doch
    Nächster Artikel Laschet soll in Erftstadt über Mikrofon-Assistenten gelacht haben
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Polnischer Ex-Geheimdienstchef beunruhigt über Fall Hanning
    1 min
    Grüne kritisieren Schröder für Geburtstagsbesuch bei Putin
    1 min
    Bericht: Drei CDU-Abgeordnete machen falsche Angaben zu AfD-Wahl
    2 min
    Maffay und Oerding an Spitze der Album-Charts
    1 min
    Ethikrat begrüßt Bundestagsentscheidung zu Pränataltests
    1 min
    Union unterstützt Bilgers Pläne für verzögerte Korridorsanierungen
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken