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    Home»Nachrichten»SPD verteidigt Pläne für Bestrafung verbaler sexueller Belästigung

    SPD verteidigt Pläne für Bestrafung verbaler sexueller Belästigung - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion11.09.25
    Dirk Wiese (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
    Foto: Dirk Wiese (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die SPD hat die Forderung nach neuen Strafen für verbale sexuelle Belästigung verteidigt und Bedenken zurückgewiesen. "Was die Abgrenzbarkeit zu `normalen` Komplimenten angeht: Das halte ich für eine Scheindebatte, die ein existierendes Problem lächerlich machen will", sagte Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgabe).

    Er vertraue auf die Justiz, dass sie das gut gegeneinander abwägen könne, wie Richter es tagtäglich bei Fällen von Beleidigungen beispielsweise täten, so Wiese. "Beim sogenannten Catcalling, das fälschlicherweise einen niedlich klingenden Namen hat, geht es nicht um harmloses Hinterherpfeifen, sondern um gravierende verbale sexuelle Belästigung."

    Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hatte zuvor einen neuen Straftatbestand für verbale sexuelle Belästigung - sogenanntes "Catcalling" - vorgeschlagen. Der Koalitionspartner zeigt sich allerdings skeptisch, ob es der richtige Weg ist, dies explizit unter Strafe zu stellen.

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