
Hollywood-Aktrice Jenny McCarthy gibt an, ihren Sohn von Autismus geheilt zu haben.
Der mittlerweile sechsjährige Evan war Angaben der Schauspielerin zufolge, zum Autisten geworden, nachdem er im Alter von 19 Monaten die obligatorische Impfung gegen Masern, Röteln und Mumps bekam. Seitdem hält die Mutter ihren Sohn auf einer strengen Diät, die Weizen und Milchprodukte komplett ausschließt, und behauptet nun, Evan sei geheilt.
Wundersame Heilung mit Gott
Nach der wundersamen Heilung hat McCarthy angeblich einen "Deal mit Gott" gemacht, und will in Zukunft durch das Land reisen, um die Botschaft von Evans Genesung zu verbreiten. Die Sekunde, in der Evan seinen Autismus überwand, beschreibt sie so: "Ich habe Evan lachen gehört - ich sprang aus dem Bett und fing an, zu schreien. Als er mich endlich umarmte, habe ich zu Gott gebetet, das möge nicht das einzige Mal sein." Die Blondine ist sich sicher: Ohne die Hilfe Gottes hätte ihr Sohn den Weg aus der Dunkelheit nicht mehr gefunden. Deswegen will sie dem Allerhöchsten jetzt etwas von seiner Güte zurückgeben und anderen Betroffenen helfen: "Ich habe mit Gott einen Deal gemacht und ihm gesagt: 'Du heilst meinen Jungen, du zeigst mir den Weg, und ich werde der Welt zeigen, wie das geht", verdeutlicht McCarthy ihre 'Abmachung'.
Harte Kritik an den Aussagen
Die Anschuldigungen der 35-Jährigen, die Impfungen hätten ihren Sohn zum Autisten gemacht, werden von der 'Amerikanischen Vereinigung der Kinderheilkunde' hart kritisiert: Die Gesellschaft glaubt nicht, dass der Impfstoff eine derartige Behinderung auslösen kann. McCarthy antwortet auf diese Kritik, dass die Organisation sich schlichtweg weigere, die Beweise anzuerkennen, die ihren Überzeugungen entgegenstehen.
Impfunfall geheilt?
Dem Klatschmagazin 'Us Weekly' erklärte sie: "Evan sprach nicht, saß händeklatschend in der Ecke und wusste nicht, ob jemand im Raum war. Schaut euch an, wie er jetzt ist. Ich habe seinen Impfunfall geheilt." Die Behörden würden ihre Augen vor dem Fakten verschließen, ergänzt McCarthy in dem Interview, und umschreibt die Lage so: "Die Zentren zur Gesundheitskontrolle und die Amerikanische Vereinigung der Kinderheilkunde wollen nichts bestätigen, oder auch nur meine Behandlungsmethode in Betracht ziehen."
