Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Stasi-Gedenkstätte: Knabe gegen Zusammenlegung mit Ex-Stasi-Zentrale

    Stasi-Gedenkstätte: Knabe gegen Zusammenlegung mit Ex-Stasi-Zentrale » Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion02.04.16

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Leiter der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hat sich gegen Pläne der Experten-Kommission des Bundestages zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde gewandt, seine Einrichtung mit der ehemaligen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg zusammen zu legen. "Ich sehe mit Befremden, dass solche Pläne öffentlich lanciert werden, ohne mit mir vorher darüber gesprochen zu haben", erklärte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Das riecht nach feindlicher Übernahme."

    Eine Fusion halte er überdies "für eine Schnapsidee". Denn Hohenschönhausen sei "ein bekanntes Synonym für die Unterdrückung durch die Staatssicherheit", das selbstständig bleiben müsse. Der letzte DDR-Außenminister und Mitbegründer der Ost-SPD, Markus Meckel, kritisierte das Vorhaben der Kommission, das Amt eines "Bundesbeauftragten für die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur und ihren Folgen" zu schaffen. Dies sei "überflüssig wie ein Kropf, da er nichts besser machen kann als die Bundesstiftung Aufarbeitung, die der Bundestag schon 1998 mit dem gleichen Auftrag geschaffen, aber bis heute nicht angemessen mit Ressourcen ausgestattet hat". Es brauche nicht einen neuen Bundesbeauftragten, der "ex cathedra" öffentliche Botschaften formuliere, sondern mehr Geld, um dezentral Aufarbeitung zu betreiben, so Meckel. Die Kommission unter Vorsitz von Wolfgang Böhmer (CDU) hat am Donnerstag ihre Empfehlungen mit 13 Ja-Stimmen gegen eine Nein-Stimme verabschiedet. Die Nein-Stimme kam nach Informationen der "Mitteldeutschen Zeitung" von der ehemals thüringischen Stasi-Landesbeauftragten Hildigund Neubert, die die Überführung der Stasi-Akten in die Hoheit des Bundesarchivs ablehnt. Die Empfehlungen sollen am 12. April an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) übergeben und anschließend in der Bundespressekonferenz präsentiert werden.

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelAngst vor Strafzinsen und Einbrüchen: Boom bei Tresoren
    Nächster Artikel Sachsen-Anhalt: SPD gibt grünes Licht für Koalitionsgespräche
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Erdgasförderung in Deutschland erstmals seit 2003 nicht rückläufig
    1 min
    Wildberger warnt vor digitaler Abhängigkeit von USA
    2 min
    TKMS-Chef: Indien-Auftrag bis Jahresende erwartet
    3 min
    Wagenknecht fordert Spahn-Rücktritt wegen Leihmutter-Debatte
    1 min
    Rolling Stones zum zwölften Mal an der Spitze der Album-Charts
    2 min
    Lambsdorff rechnet mit neuer Mobilmachung in Russland
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomant Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    Netzwerk: naanoo | Medizin+ | Localpedia | Promis+ | Gameblog

    © 2026 Softclick GmbH & Co. KG • naanoo media

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken