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    Home»Nachrichten»Studie: Betriebsunterbrechungen stellen ein immer größeres Risiko für Unternehmen dar

    Studie: Betriebsunterbrechungen stellen ein immer größeres Risiko für Unternehmen dar - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion15.01.12

    Berlin - Der Versicherungskonzern Allianz hat wirtschaftliche Risiken, Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen als die größten Gefahren für Unternehmen im Jahr 2012 identifiziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Industrieversicherungssparte AGCS, die der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe) exklusiv vorliegt. "In unserer heutigen vernetzten Welt können wir einzelne Risiken nicht mehr isoliert betrachten. Eine einzelne Katastrophe kann Dominoeffekte auslösen", sagte Michael Bruch, einer der Studienautoren und Risikoexperte der AGCS der "Welt".Anzeige

    Gerade im vergangenen Jahr sei zu beobachten gewesen, dass das Erdbeben in Japan oder die Flut in Thailand auch auf europäische Unternehmen große Auswirkungen hatten. "Die Naturkatastrophen des vergangenen Jahres haben das Problembewusstsein für Störungen in den Lieferketten enorm erhöht", sagt Volker Münch, der bei AGCS für die Versicherung von Betriebsausfällen zuständig ist. In den vergangenen fünf Jahren seien die Schadenssummen, die durch Betriebsunfälle verursacht wurden, enorm angestiegen. "Wir beobachten, dass Unternehmen genau überprüfen, welche Zulieferer kritische Teile liefern und wie man Engpässe an diesen Stellen in Zukunft vermeiden kann." 21 Prozent der Befragten gaben an, dass ökonomische Risiken das drängendste Problem darstellen, 14 Prozent nannten Betriebsunterbrechungen und 9 Prozent führten Naturkatastrophen an. Für das Risk Barometer hat AGCS mehr als 150 Risikoexperten des Konzerns befragt. Sie benannten nicht nur die drei zentralen Risiken aus Sicht ihrer Kunden, sondern erläuterten auch, warum und wie diese Risiken ihre Kunden in Zukunft betreffen könnten. [dts Nachrichtenagentur]

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