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    Home»Nachrichten»Tichanowskaja drängt auf weitere Unterstützung gegen Lukaschenko

    Tichanowskaja drängt auf weitere Unterstützung gegen Lukaschenko - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion14.09.23
    Swetlana Tichanowskaja (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Swetlana Tichanowskaja (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

    Straßburg/Minsk (dts Nachrichtenagentur) - Die weißrussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja appelliert an die demokratischen Staaten, die oppositionellen Kräfte in ihrem Heimatland weiter im Kampf gegen Machthaber Alexander Lukaschenko zu unterstützen. "Sanktionen sind kein Allheilmittel, sie funktionieren, wenn sie mit der Unterstützung der Zivilgesellschaft zusammenfallen", sagte sie dem Sender Phoenix. Repressalien könnten nicht effektiv sein, wenn es viele Ausnahmen gebe.

    "In der Europäischen Union gibt es keine effektive Implementierung von Sanktionen und Weißrussland kann sie mithilfe von anderen Ländern leicht umgehen", kritisierte die Oppositionspolitikerin. Als Beispiel nannte sie das Bestreben einiger Staaten, Kali von der Sanktionsliste zu streichen: "Sie argumentieren mit dem Hunger in Afrika, aber das ist nicht die Wahrheit, das ist eine Lüge. Kali ist eine riesige Einkommensquelle für Lukaschenko und wir können ihn nicht dieses Geld mit Kali machen lassen." An die demokratischen Staaten appellierte Tichanowskaja: "Wir müssen so viel Druck auf Lukaschenkos Regime machen, wie möglich, um so viel Unterstützung zu bekommen, für die weißrussische Zivilgesellschaft, für unsere nationale Identität, wie wir nur können und wir brauchen die Unterstützung von mächtigen demokratischen Staaten." Weißrussland gehöre nach Europa, so die Politikerin. "Unsere Zukunft ist in Europa und ich bitte die EU-Parlamentarier, unsere zukünftige Kandidatur für die Europäische Union zu unterstützen", so Tichanowskaja.

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