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    Home»Nachrichten»US-Mediziner David Agus sieht das Ende vieler Krankheiten

    US-Mediziner David Agus sieht das Ende vieler Krankheiten » Nachrichten

    Der US-Mediziner David Agus sieht großes Potential in der Prävention von Krankheiten. Mit den "richtigen" Prophylaxemaßnahmen seien viele schwere Krankheiten verhinderbar.
    News RedaktionNews Redaktion30.01.15↻ 19.10.25
    US-Mediziner David Agus sieht das Ende vieler Krankheiten (Foto: Sebastian Kaulitzki / Photos.com)
    US-Mediziner David Agus sieht das Ende vieler Krankheiten (Foto: Sebastian Kaulitzki / Photos.com)

    Berlin - Der US-Mediziner David Agus ist davon überzeugt, dass sich viele sehr verbreitete Krankheiten nahezu vollständig verhindern lassen. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" sagte der Krebsspezialist an der University of Southern California:

    "Wenn wir Prävention wirklich ernst nehmen, können wir den Beginn von Krankheiten bis ins hohe Alter von 90 Jahren hinauszögern."

    Die nötige Vorsorge ist Agus zufolge denkbar einfach: Er empfiehlt eine jährliche Grippeimpfung sowie die beiden Medikamente Aspirin und Statine.

    Beide besäßen einen dramatischen Schutzeffekt vor Herzerkrankungen und Tumoren. Damit seien auch die meisten Todesfälle durch Krebs vermeidbar. "Es gibt keinen wissenschaftlichen Zweifel mehr daran." Agus empfiehlt zudem täglich eine Viertelstunde Herz-Kreislauf-Training.

    Vitaminpillen schaden

    Von Vitaminpillen dagegen rät er dringend ab. "Sie verursachen Krebs und schaden eindeutig dem Körper. 63 kontrollierte Studien belegen durchwegs die negativen Auswirkungen."

    Wer Krankheiten nicht vorbeuge, könne künftig nicht mehr auf gesellschaftliche Unterstützung zählen, prophezeite Agus. "Jeder muss sich aktiv schützen. Wir haben keine andere Wahl, ansonsten explodieren die Gesundheitskosten. Wer nicht mitzieht, sollte sich fragen, warum die Gesellschaft später für sein Herzleiden aufkommen soll." Erbgut-Analysen würden bald dabei helfen, die Gesundheitsrisiken eines Menschen offen zu legen.

    Den Genen auf der Spur

    Schon heute untersucht Agus in seiner Klinik bei jedem Krebskranken 250 Gene zum Preis von zehn Dollar. "Mit den Ergebnissen können wir etwa vorhersagen, welche Chemotherapie wirkt und wie wir den Tumor mit gezielten Medikamenten angreifen können. Auch von Steve Jobs` Tumor haben wir das Erbgut sequenziert und dann seine Therapie darauf abgestimmt", sagte der Arzt des verstorbenen Apple-Chefs.

    Mit Material der dts Nachrichtenagentur

    Kommentar
    Sebastian Fiebiger
    Redaktion

    Auch wenn ich viele seiner Ansichten teile, bin ich von einer prophylaktischen Dauermedikation mit Aspirin und Statinen - bei Patienten ohne Risikofaktoren - nicht überzeugt. Zumindest für Aspirin überwiegen nach aktueller Studienlage - für gesunde Menschen - die Risiken.

    Auch die von Agus vorgeschlagene anlasslose Genanalyse ist in ihrem Nutzen umstritten. So kann die bloße Kenntnis einer Neigung zu schweren Krankheiten wie Krebs, Alzheimer oder Parkinson die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen, ohne dass sie jemals daran erkranken.

    Wenn es um gesundheitliche Vorbeugung geht, scheint mir der klassische Dreiklang (Ernährung, Bewegung, mentaler Ausgleich)  bislang in seiner Wirkung am besten belegt.

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