Washington (dts Nachrichtenagentur) - Die US-Regierung hat am Dienstag das Verbot von Tiefsee-Bohrungen vorzeitig aufgehoben. Wie US-Innenminister Ken Salazar mitteilte, seien neue, striktere Regelungen für die Bohrungen erlassen worden, die eine Fortführung des Moratoriums unnötig machten. Für eine Bohrung müssten Öl-Unternehmen nun auch schriftlich versichern, dass sie alle Sicherheitsregeln einhalten.Anzeige
Das Bohrverbot war eigentlich auf sechs Monate angelegt und sollte am 30. November auslaufen. Es war erlassen worden, um weitere Katastrophen wie die Explosion der BP-Förderplattform im Golf am 20. April auszuschließen. Nach dem Unglück war 87 Tage lang Öl ins Meer geflossen, laut aktuellen Studien knapp 700 Millionen Liter.
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