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    Home»Nachrichten»Vorstellungsrunden zum CDU-Vorsitz im Gespräch

    Vorstellungsrunden zum CDU-Vorsitz im Gespräch - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion27.02.20↻ 16.11.21

    CDU-Logo, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: CDU-Logo, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Bewerber um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, erwartet, dass sich alle Kandidaten öffentlich präsentieren. Die Kandidaten würden kommende Woche das mögliche Format besprechen, sagte Merz der RTL-/n-tv-Redaktion. "Kein Problem. Wir können uns in jeder Form auch miteinander messen", sagte er.

    Regionalkonferenzen wie bei der Auswahl 2018 seien zwar nicht geplant, einzelne Runden aber möglich. Nicht jeder Kreisverband oder jede Vereinigung werde Termine dafür setzen können, aber man werde gemeinsam Lösungen finden, sagte der ehemalige Unions-Fraktionsvorsitzende im Bundestag. Ziel sei es, dass die Delegierten und die Partei in der Breite ein Gefühl dafür bekommen, wen sie wählen sollen. Lob findet Merz für den Unterstützer von Kandidat Armin Laschet, Jens Spahn. Zur Frage, wie man in der Corona-Krise in Deutschland führen müssen, sagte er: "Ich finde, man muss das genauso machen wie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das tut: Ruhig, gelassen, aber auch konzentriert. Aber vor allem abgestimmt mit den europäischen Nachbarn." Merz warnt zwar vor Panikmache wegen des Virus, aber: Er selbst habe wegen der Unsicherheit gerade eine China-Reise abgesagt. Mit Spahn habe er über eine Zusammenarbeit zur Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden gesprochen. "Er hat sich anders entschieden und das ist in Ordnung." Auf die Frage, ob Spahn und Laschet Teil seines Teams würden, sollte er die Abstimmung gewinnen, sagte Merz: "Armin Laschet ist stellvertretender Parteivorsitzender, Jens Spahn ist Mitglied des Präsidiums - und sie werden es natürlich bleiben." Dass er der einzige Kandidat ohne Regierungserfahrung ist, sei kein Problem. Er habe 20 Jahre Parlamentserfahrung. Merz nennt sich den "Kandidaten nicht des Establishments, sondern aus dieser Sicht betrachtet ein Außenseiter". Es sei gut, jetzt jemanden zum Vorsitzenden zu wählen, der "von außen kommt und trotzdem innen kennt". Zu seiner umstrittenen Äußerung, zur Bekämpfung des Rechtsextremismus müsse man Clankriminalität und Grenzkontrollen mehr thematisieren, verweist Merz auf ein Missverständnis: "Das war zum Ende der Pressekonferenz zu einem Zeitpunkt, als fast alle schon im Aufbruch waren. Es war von der Akustik schlecht und ich habe nur einen Teil der Frage verstanden." Er habe verstanden, dass es um Clankriminalität gehe - und da habe er gesagt, die müsse man selbstverständlich zum Thema machen. Merz weist darauf hin, dass er sich in der rund einstündigen Pressekonferenz zum Thema Rechtsextremismus "ausführlich, ich meine auch differenziert" geäußert habe. Er mache sich nicht die Sprache der Rechtsradikalen oder der AfD zu Eigen.

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