
Zum Ende der Woche hat der Dax noch einmal zugelegt. Zum Handelsschluss auf Xetra stand der Index bei 26.440 Punkten und damit um 0,5 Prozent höher als am Vortag. Auch auf die ganze Woche gerechnet beträgt das Plus 0,5 Prozent.
Kaum Bewegung in Frankfurt
"Bis auf den zaghaften Versuch des Dax am Nachmittag, das Allzeithoch noch einmal anzulaufen, ist heute nicht viel in Frankfurt passiert", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets. "Zum einen stützt die Hoffnung auf eine Konjunkturerholung, und zum anderen sind die deutschen Unternehmen im Vergleich zu den meisten US-Unternehmen niedriger bewertet." Die einzigen Störfaktoren blieben der Krieg im Iran und die damit verbundenen hohen Energiepreise mit all ihren Begleiterscheinungen, so Lipkow.
Blick auf die Zahlen von Nvidia
In den USA wird unterdessen mit neuen Strafzöllen auf Drohnen geliebäugelt. Den Iran will die Regierung von Trump diplomatisch isolieren und das Land so in die Knie zwingen. Noch nimmt die Börse diese Aussagen gelassen und blickt stattdessen schon vorsichtig auf die Quartalszahlen von Nvidia in knapp anderthalb Wochen. Der Boom bei Halbleitern bleibt das Zugpferd der internationalen Finanzmärkte und zugleich Kurstreiber und Rekordmacher.
Rheinmetall gefragt, Eon unter Druck
Besonders gefragt waren am Freitag allerdings Aktien von Rheinmetall, die bis kurz vor Handelsende um rund drei Prozent zulegten. Auch SAP und Scout24 gewannen in ähnlichem Umfang. Verkauft wurden vor allem Papiere von Eon, die am Nachmittag mehr als vier Prozent im Minus lagen. Dahinter folgten Merck und Vonovia mit Abschlägen um die zwei Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung legte am Freitagnachmittag zu. Ein Euro kostete 1,1584 US-Dollar. Umgekehrt war ein Dollar für 0,8633 Euro zu haben.
mit Material der DTS Nachrichtenagentur
