Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Abfolge bei Atom- und Kohleausstieg: Unionspolitiker stimmen Laschet zu

    Abfolge bei Atom- und Kohleausstieg: Unionspolitiker stimmen Laschet zu - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion03.12.19↻ 10.07.22

    Ruhrgebiet, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Ruhrgebiet, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Führende Unionspolitiker teilen die Kritik von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) daran, dass der Atomausstieg vor dem Kohleausstieg erfolgen soll. "Wenn man die Einsparung von Treibhausgasen als oberste Prämisse ansetzt, dann hat Armin Laschet völlig recht", sagte Marie-Luise Dött (CDU), umweltpolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben). Laschet habe recht, wenn er "rückblickend eine falsche Reihenfolge kritisiert. Das war auch eine der Ideen hinter der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke unter Schwarz/Gelb", sagte der CDU-Europapolitiker Daniel Caspary.

    Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Georg Nüßlein (CSU), hob hervor: "Natürlich ist das ambitioniert, was wir beim Umbau unserer Energieversorgung vorhaben. Deshalb hat Armin Laschet recht, wenn er die vielfältigen Widerstände gegen mögliche Alternativen kritisiert." Die Union stehe jedoch zum beschlossenen Atomausstieg. "Das Ende der Kernenergienutzung in Deutschland ist besiegelt. Das wird auch von niemandem infrage gestellt - genauso wie der dafür festgelegte Zeitplan, nämlich spätestens bis Ende 2022", so der CSU-Politiker weiter. "Unsere Aufgabe ist jetzt, den Kohleausstieg sozialverträglich umzusetzen, den Ausbau der erneuerbaren Energien netzsynchron und gemeinsam mit den Menschen vor Ort voranzutreiben sowie noch mehr in die Forschung für Energiespeicher zu investieren", bekräftigte Dött. Auch Caspary mahnte Entschlossenheit bei der Energiewende an:

    "Die Entscheidungen sind gefallen: Kernenergie- und Kohleausstieg müssen mit Bedacht durchgezogen werden - und genauso habe ich Armin Laschet verstanden; es geht jetzt nicht um Vergangenheitsbewältigung, sondern Zukunftsgestaltung, und da hat die GroKo vor Weihnachten noch einiges vor", sagte der CDU-Europapolitiker den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Laschet hatte am Montag mit Blick auf den Kohle- und Atomausstieg falsche Prioritäten in der deutschen Energiepolitik beklagt. "Wenn das CO2 und das Weltklima das größte Problem sind, um das wir uns kümmern müssen, war die Reihenfolge zumindest falsch", sagte Laschet am Montagabend bei einer Talk-Veranstaltung der Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" und des "Kölner Stadt-Anzeigers". Dann hätte Deutschland zuerst aus der Kohleverstromung aussteigen müssen, statt aus der Atomenergie. Zudem kritisierte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident eine grundlegende Skepsis in der Bevölkerung gegenüber der Energieerzeugung:

    "In Deutschland gibt es so eine Mentalität: Man will eigentlich gar nichts", so der CDU-Politiker weiter. Außer Kernkraft und Kohle würden etwa Erdgas-Importe wegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt, ebenso die Einfuhr von US-Gas "wegen Frackings". Auch die Windkraft sei teils in Misskredit geraten. Mit Blick auf die künftige Energieversorgung in Deutschland sagte Laschet: "Manchmal denkt man: Wie soll das alles gehen?" Ziel der Bundesregierung ist ein Kohleausstieg bis 2038. Bereits bis 2022 will Deutschland aus der Kernenergie aussteigen.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelGrundrente: Kühnert wirft Kramp-Karrenbauer "Erpressung" vor
    Nächster Artikel Bericht zu Ukraine-Affäre: "Überwältigende" Beweislast gegen Trump
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Bericht: Institute verdoppeln Wachstumsprognose
    1 min
    Dax legt deutlich zu - rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
    2 min
    Rehlinger kritisiert Merz: Kanzler schätzt Lage falsch ein
    2 min
    Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
    1 min
    Sprecher: Merz stellt Krankenversicherungssystem nicht infrage
    1 min
    SPD-Abgeordneter Töns fordert Trennung von Partei- und Ministeramt
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken