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    Home»Nachrichten»Baltische Länder setzen weiter auf Unterstützung der Ukraine

    Baltische Länder setzen weiter auf Unterstützung der Ukraine - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion22.09.22
    Riga (Lettland), über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Riga (Lettland), über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die baltischen Länder Litauen und Lettland haben angesichts der von Russland angeordneten Teilmobilmachung klar zum Ausdruck gebracht, dass die Ukraine weiter auf ihre Unterstützung zählen kann. Die russische Teilmobilmachung beweise, dass die ukrainischen Streitkräfte die Initiative auf dem Schlachtfeld übernehmen und die Invasoren besiegen, sagte Litauens Botschafter in Berlin, Ramûnas Misiulis, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). "Der Kreml kann sich nicht damit abfinden und das anerkennen", sagte Misiulis.

    Die Entscheidung Russlands, eine Teilmobilisierung zu erklären, sei nur als ein weiterer verzweifelter Schritt des Putin-Regimes einzuschätzen, das das Land weiter in den Abgrund treibt. Dies ändere jedoch nichts an der konsequenten Unterstützung der Ukraine seitens der gesamten demokratischen Wertegemeinschaft, so der Dilpomat. "Wir werden den Kampf der Ukraine für ihre Freiheit und Souveränität weiterhin auf jede mögliche Weise und mit allen möglichen Mitteln unterstützen", sagte der litauische Botschafter und fügte hinzu: "Wir sind überzeugt vom unvermeidlichen Sieg der Ukraine über die russischen Okkupationskräfte. Angesichts dieser neuen russischen Entscheidungen und Drohungen muss die Unterstützung der ganzen demokratischen Welt für die Ukraine nur noch stärker werden." Auch die Botschafterin der Republik Lettland, Alda Vanaga, sagte: "Wir müssen die Ukraine weiterhin engagiert unterstützen. Der lettische Beitrag wird bis zum Ende des Jahres voraussichtlich ein Prozent des Bruttoinlandsprodukt erreichen." Die angekündigte Teilmobilisierung in Russland verändere die Sicherheitslage Lettlands nicht, sie bleibe weiter stabil, sagte die Diplomatin. "Dieser Schritt Russlands zeigt, dass wir jetzt noch schneller von russischen Energieimporten loskommen müssen, um den Überfall auf die Ukraine nicht weiter mit unserem Geld mitzufinanzieren", so Vanaga.

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