Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»Chemie-Arbeitgeber sehen keinen Spielraum für Inflationsausgleich

    Chemie-Arbeitgeber sehen keinen Spielraum für Inflationsausgleich - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion17.03.22↻ 01.06.22
    IG BCE, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: IG BCE, über dts Nachrichtenagentur

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Tarifrunde der Chemieindustrie fordern die Arbeitgeber von der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) eine Abkehr von ihrer Forderung nach einem Inflationsausgleich für die 580.000 Beschäftigten. Das sagte der Verhandlungsführer des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC), Hans Oberschulte, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitagausgabe). Durch stark steigende Energiepreise und die wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krise fehlten den Unternehmen nun die Spielräume dafür.

    "So wie sich die IG BCE das vor dem 24. Februar vorgestellt hat, werden wir die Tarifrunde unter den neuen Umständen schlicht nicht führen können", sagte Oberschulte. "Angesichts der extrem unsicheren Gesamtlage stellt sich vielmehr die Frage, ob wir derzeit überhaupt eine dauerhaft wirksame Entgelterhöhung vereinbaren können." Der BAVC vertritt in den Tarifverhandlungen 1.900 Unternehmen. Oberschulte ist auch Personalchef des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen. Nach ersten Gesprächen in den Regionalbezirken wollen sich die Chemie-Tarifparteien am Montag in Hannover zur ersten Runde ihrer Lohnverhandlungen auf Bundesebene treffen. Die IG BCE ist mit der Forderung angetreten, eine "nachhaltige Steigerung der Kaufkraft" der Beschäftigten zu erreichen. Zwar hat die Gewerkschaft bisher keine konkrete Prozentzahl genannt. Angesichts von Inflationsraten von mehr als fünf Prozent hatte ihr Verhandlungsführer Ralf Sikorski aber deutlich gemacht, dass es dabei um Erhöhungen in einem Ausmaß gehe, "wie wir sie in den vergangenen Jahren nicht erlebt haben". Die IG BCE hatte ihren Forderungsbeschluss am 22. Februar gefasst, zwei Tage vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine. BAVC-Verhandlungsführer Oberschulte hob hervor, dass die aktuelle Krisensituation keinen automatischen Teuerungsausgleich durch Lohnerhöhungen erlaube. "Ich kann nicht einfach sagen: Die Preise gehen hoch, also müssen die Entgelte entsprechend steigen oder sogar stärker." Sämtliche Preissteigerungen träfen auch die Unternehmen - und die Chemieindustrie als Großkunden für Energie derzeit ganz besonders. Tatsächlich stünden die Unternehmen sogar vor der Frage: "Bekommen wir überhaupt noch genug Energie für unsere Produktionsprozesse?" Denn wenn Gasimporte ausfallen sollten, "würde nicht als Erstes den Haushalten die Heizwärme abgestellt". In den Lohnverhandlungen der Chemieindustrie gehe es deshalb jetzt "erst einmal um die Frage, inwieweit es tarifpolitisch derzeit überhaupt etwas zu verteilen gibt", so Oberschulte. Die Chemie-Tarifrunde ist die erste große Branchentarifrunde in einem Wirtschaftsbereich, der ökonomisch unmittelbar von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland betroffen ist. In der Metall- und Elektroindustrie mit insgesamt knapp vier Millionen Beschäftigten laufen die aktuellen Lohntarifverträge der IG Metall noch bis Ende September.

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBundestag bringt Heizkostenzuschuss auf den Weg
    Nächster Artikel NATO-Generalsekretär: Keine Spaltung innerhalb der NATO-Staaten
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Dax legt deutlich zu - rückläufiger Ölpreis sorgt für Kauflaune
    2 min
    Rehlinger kritisiert Merz: Kanzler schätzt Lage falsch ein
    2 min
    Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein
    1 min
    Sprecher: Merz stellt Krankenversicherungssystem nicht infrage
    1 min
    SPD-Abgeordneter Töns fordert Trennung von Partei- und Ministeramt
    1 min
    Pilsinger gegen Abschaffung der privaten Krankenversicherung
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken