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    Home»Nachrichten»Das Boston Attentat - Schwarz-Weiß kapituliert auf den Knien

    Das Boston Attentat - Schwarz-Weiß kapituliert auf den Knien - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion20.04.13↻ 21.06.231

    Eine Kolumne von Sebastian Fiebiger

    Dass die Attentäter des Sprengstoff-Anschlags in Boston gut integriere Migranten waren, wird die Aufarbeitung in einem Amerika, das auf schwarz-weiße Bilder steht, nicht eben leicht machen.

    Foto: Oleg Zabielin | iStockphoto | Thinkstock
    Foto: Oleg Zabielin | iStockphoto | Thinkstock

    Es waren eben keine langbärtigen Taliban, die man - fern der Heimat - zurück ins Mittelalter bomben kann. Wenn man also in einer Geste der Vergeltung wieder ein Land bombardieren will, das angeblich Terroristen beherbergt, schlagen die Bomben dieses Mal mitten auf der Cambridge Street ein.

    Bei aller Verachtung für solche Gewalttaten, denen unschuldige Menschen zum Opfer fallen, darf man nicht vergessen, warum Amerika immer mehr zur Zielscheibe des internationalen Terrorismus wird. Es gibt eben jenseits unserer kuschlig-westlichen Welt gute Gründe, Amerika zu hassen. Auch wenn uns dafür oft der Blick fehlt.

    Die "Achse des Bösen" verläuft direkt durch die Köpfe der Machtpolitk

    Viel von dem Hass, den dieses Land erntet, hat es selbst in die Welt getragen. Amerika ist eben nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sondern eben auch das Land der Bomben, Kriegsverbrechen und rücksichtslosen Machtpolitik.

    Und das ist etwas, wofür ich Gerhard Schröder auf ewig Respekt zolle. Es gibt keinen deutschen Automatismus mehr, amerikanische Angriffskriege zu unterstützen. Es ist schon sehr zynisch, dass ausgerechnet die Nation, die als einzige der Welt jemals Atomwaffen gegen Menschen eingesetzt hat, diese anderen verbieten will. Und immer mit im Boot - das verbündete Israel. Eine der wenigen Nationen, die sich hartnäckig dem Atomwaffensperrvertrag verweigert.

    Atombomben - Machtsicherung für Diktatoren

    Ich bin sehr für eine atomwaffenfreie Welt. Aber ich sehe eben auch, dass Diktatoren diese Waffen zum reinen Selbstschutz entwickeln. Die USA werden eben in kein Land einmarschieren, das Atomwaffen hat. Die Atombombe ist - neben einer Allianz mit den USA, wie Saudi-Arabien sie pflegt - das verlässlichste Machtsicherungsinstrument für die Diktatoren dieser Welt.

    Es gibt in dieser Geschichte kein Gut und kein Böse. Sondern viele, düstere Grautöne.

    Mit einer Dämonisierung großer Teile der islamischen Welt wird dieses Land jedenfalls nicht weiterkommen. Terrorismus kann man nur bekämpfen, in dem man die Ursachen bekämpft. Und die lassen sich ganz sicher nicht wegbomben.

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    1 Kommentar
    Die Kommentare wurden von unseren Lesern erstellt und nicht durch die Redaktion geprüft.

    1. Eso-Policier on 06.05.13 23:44

      Die Einwanderung muss stark begrenzt werden. Es ist gut, dass die Parteien AfD und Pro im September enorm viele Stimmen bekommen.

    Kommentar

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