Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»EU-Kommission drängt Bundesregierung in Euro-Krise zu schnellen Entscheidungen

    EU-Kommission drängt Bundesregierung in Euro-Krise zu schnellen Entscheidungen - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion24.01.11↻ 02.01.23

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Im Kampf gegen die Krise des Euro sieht die Brüsseler EU-Kommission akuten Handlungsbedarf und drängt die Bundesregierung zu schnellen Entscheidungen. EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte der Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe): "Wir müssen uns schnellstmöglich auf gemeinsame Maßnahmen einigen - je eher, desto besser. Die Beruhigung der Märkte in den letzten Wochen verschafft uns zwar ein wenig Luft, aber es gibt keinen Grund, sich zurückzulehnen, wir müssen jetzt mit aller Entschlossenheit handeln."

    Die Erholung der Wirtschaft und die positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt, so der EU-Kommissar weiter, müssten gegen die Bedrohungen, die von der Schuldenkrise ausgehen, geschützt werden. "Es ist notwendig, dass die Regierungen in Europa dafür sorgen, dass nicht die Finanzmärkte entscheiden und die wirtschaftliche Erholung gefährden", sagte Rehn. Hintergrund: Die Bundesregierung warnte in der vergangenen Woche vor "Schnellschüssen" und will erst beim Treffen der EU-Regierungschefs Ende März ein Paket von Maßnahmen gegen die Euro-Krise verabschieden. Konkret forderte Rehn sofortige Änderungen beim EU-Rettungsfonds (EFSF): "Es macht als Teil eines Gesamtpakets Sinn, die tatsächliche Ausleihsumme des Rettungsfonds EFSF zu vergrößern und den Aufgabenbereich des Fonds aufzustocken."

    Dies sei "unbedingt notwendig, um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass wir bereit sind, auf alle denkbaren Entwicklungen zu reagieren und Spekulationen an den Finanzmärkten entschlossen entgegenzutreten". Zugleich mahnte Rehn eine Verschärfung des EU-Stabilitätspaktes an: "Wir dürfen die Chance, den Stabilitätspakt zu stärken, nicht verstreichen lassen", sagte der Kommissar aus Finnland.

    Rehn forderte die EU-Mitgliedsländer und das Europäische Parlament auf, einer frühzeitigen Überwachung der Schuldenentwicklung, einer engeren wirtschaftspolitischen Koordinierung in Europa und nahezu automatischen Strafen bei Regelverstößen zuzustimmen. Wie das Blatt unter Berufung auf Verhandlungskreise weiter berichtet, wird derzeit zwischen den EU-Regierungen intensiv über Pläne beraten, im Rahmen eines neuen Sicherheitsnetzes schwächeren Volkswirtschaften so genannte Kreditlinien in Aussicht zu stellen, damit die betreffenden Länder erst gar nicht in Schwierigkeiten an den Finanzmärkten geraten. Dabei sollen diese vorbeugenden Milliarden-Kredite möglichst nicht abgerufen, sondern nur "ins Schaufenster gestellt" werden, um Spekulanten abzuschrecken, hieß es in Verhandlungskreisen.

    "Wir werden nicht darum herumkommen", sagte ein hoher EU-Diplomat dem Blatt. Die EU-Kommission hatte in einem Arbeitsdokument entsprechende Vorschläge gemacht, die in Kreisen der Euro-Finanzminister bei einem Treffen vor einer Woche in Brüssel auch beraten wurden. Die Pläne lehnen sich eng an das Konzept der so genannten `Flexible Credit Lines` (FCL) des Internationalen Währungsfonds (IWF) an. Die diskutierten neuen Milliarden-Kredite der Euro-Länder wären - anders Kanzlerin Angela Merkel dies bisher fordert - künftig keine `ultima ratio` zur Bewältigung von dramatischen Krisensituationen mehr, sondern eine rein präventive Maßnahme.Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelCDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Kauder erkennt keine Informationspannen bei Bundeswehr
    Nächster Artikel Arnold wirft zu Guttenberg hektischen Aktionismus vor
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Fallender Ölpreis schickt US-Börsen auf Erholungskurs
    2 min
    Wüst will "so lange, wie es geht" Ministerpräsident bleiben
    2 min
    Peters tritt nach Wahl-Debakel als CDU-Chef in MV zurück
    1 min
    Warner-Kauf: Paramount erzielt Einigung mit klagenden Bundesstaaten
    1 min
    Alstom-Chef sieht "goldenes Zeitalter" für Zugverkehr
    2 min
    Bericht: Institute verdoppeln Wachstumsprognose
    1 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken