Close Menu
naanoo.comnaanoo.com
    naanoo.comnaanoo.com
    • News
    • Lifestyle
    • Technik
    • Style
    • Gesundheit
    • Finanzen
    • Reise
    • Sport
    • A-Z
    naanoo.comnaanoo.com
    Home»Nachrichten»EVP-Fraktionschef kritisiert deutsche Alleingänge

    EVP-Fraktionschef kritisiert deutsche Alleingänge - Nachrichten

    News RedaktionNews Redaktion20.10.22↻ 25.02.23
    Manfred Weber, über dts Nachrichtenagentur
    Foto: Manfred Weber, über dts Nachrichtenagentur

    Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Alleingänge in der Ukraine- und Energiepolitik vorgeworfen. "Es ist viel, viel Porzellan zerschlagen worden", sagte Weber dem Fernsehsender "Welt". Das habe begonnen mit der Ukraine-Politik und sich mit der Frage eines gemeinsamen Vorgehens bei einer Gaspreisbremse fortgesetzt.

    Deutschland werde dabei in der EU als "Blockadeland" wahrgenommen. Kritik gebe es aber vor allem an Scholz` "Doppelwumms", also den "200 Milliarden, die wirklich in Europa als massive Wettbewerbsverzerrungen gesehen werden", so Weber. Vor allem die Größenordnung sei "außergewöhnlich". Und deshalb müsse es auch mit den Nachbarn zumindest besprochen werden - und das habe nicht stattgefunden. Scholz müsse in Brüssel endlich erklären, warum er so viel Geld für die "Entlastungspakete" ausgeben will - weit mehr, als alle anderen EU-Länder. "In Kroatien werden jetzt 2 Milliarden Euro ausgegeben für die Bürger. Und in Deutschland 200 Milliarden Euro. Die außergewöhnliche Größe der Summe ist schon beachtlich." Scholz` Verhältnis zu dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron bezeichnete Weber als angespannt. Nicht umsonst seien die deutsch-französischen Regierungskonsultationen abgesagt worden, so Weber. "Es knirscht auf jeden Fall - und das können wir uns in dieser Krise überhaupt nicht leisten." Die Absage dieses gemeinsamen Kabinettstreffens sei ein schlechtes Zeichen.

    "Soweit ich informiert bin, liegt es auch an dieser Entscheidung der Deutschen, mit einigen Staaten einen Raketenabwehrschirm aufzubauen, was in der Sache richtig ist", so der EVP-Chef. "Aber Deutschland hat dabei nicht mit Polen und Frankreich geredet. Wir machen das wiederum mit einem kleinen exklusiven Kreis, und das kann nicht der richtige Weg sein. Wir müssen es in Europa miteinander machen und die Staats- und Regierungschefs müssen jetzt endlich vorankommen." Der Streit zwischen Deutschland und Frankreich dürfe nicht zulasten von Europa gehen, mahnte Weber. "Bei der großen Frage, die heute und morgen in Brüssel beraten wird, nämlich bei der Energiefrage ist es so, dass Macron sich weigert, dann Gasverbindungen nach Spanien aufzubauen, die so wichtig wären, weil Spanien so viele Liquidgas-Terminals hat und damit ganz Europa versorgen könnte." Und andererseits lasse sich Scholz dafür feiern, dass er ein Atomkraftwerk drei Monate länger laufen lasse. "Dafür ist ein Machtwort notwendig in Deutschland. Das sind aber - verglichen mit der Aufgabe, vor der wir stehen - beides relativ kleine Entscheidungen."

    Anzeige

    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn WhatsApp Reddit E-Mail
    Vorheriger ArtikelBritische Premierministerin tritt nach wenigen Wochen im Amt zurück
    Nächster Artikel Boris Johnson erwägt Kandidatur für Truss-Nachfolge
    Avatar-Foto
    News Redaktion
    • Website

    Die unabhängige News-Redaktion filtert die Nachrichten des Tages, ordnet Hintergründe ein und verschafft wichtigen Themen die nötige Aufmerksamkeit. Wir arbeiten frei von Einflüssen Dritter – ohne Konzern-Beteiligung, Fördermittel und Kredite. - mehr

    MEHR ZUM THEMA
    Linken-Wahlsieg: CSU für rasches Verbot von Immobilien-Enteignungen
    1 min
    Mehrheit der Deutschen will Preisdeckel für Benzin und Diesel
    1 min
    Ex-UN-Botschafter fordern Reform des Sicherheitsrats
    2 min
    JU-Chef Winkel fordert mehr Reformtempo von der Bundesregierung
    2 min
    AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union
    1 min
    Fifa-Präsident offen für Reformen und externe Überprüfung
    2 min

    Kommentar

    Studien: Keine Anzeichen für Deindustrialisierung in Deutschland
    Kommt die Digitalsteuer für Internetkonzerne schon 2026?
    Ex-CDU-Generalsekretär will Beschlüsse mit der AfD ermöglichen
    Spitzen-Diplomat Ischinger: "Ja, wir waren naiv"
    Rubriken
    Beauty
    Finanzen
    Gesundheit
    Job & Beruf
    Lifestyle
    Reise
    Sport
    Technik
    Unterhaltung
    Themen
    Blog
    Fotografie
    Krankenversicherung
    Personen
    Wissen
    Zitate
    • Über uns
    • Datenschutz
    • Impressum
    SOFTCLICK LABS: naanoo ⨳ Medizin+ ⨳ Localpedia ⨳ Promis+ ⨳ Gameblog ⨳ AI News Pro ⨳ Quickpedia

    Suchbegriff eingeben und ENTER drücken